FC Thulba - SV-DJK Eichenhausen/Saal 3:0 (1:0) - Torfolge: 1:0 Philipp Hölzer (37.), 2:0 Benedikt Stürzenberger (Foulelfmeter/82.), 3:0 Philipp Hölzer (89.) - Bes. Vorkommnis: Philipp Hölzer (Thulba) scheitert mit Handelfmeter an Kai Uhlig (18.).

In der intensiven Auseinandersetzung auf der Thulbaer Höhe ließen die Gäste mit starkem Pressing kaum Chancen der Frankonen zu. Mit zunehmender Spieldauer taten sich bei einigen DJKlern allerdings Konditionsprobleme auf. Pech für Thulba, dass Philipp Hölzer vom Kreidepunkt aus die Führung vergab. Aber auch Glück, dass FC-Keeper Daniel Neder den Hochkaräter von Andreas Vierheilig vereitelte und Hölzer schließlich doch noch traf.
Nach Pass von Julian Wüscher traf Tobias Huppmann nur den Innenpfosten (60.), ehe Benedikt Stürzenberger nach Foul an Hölzer per Strafstoß auf 2:0 erhöhte. Der Aufsteiger lockerte sofort die Deckung, was die Gastgeber zum dritten Treffer nutzten. Wieder hatte Hölzer getroffen nach einer Kombination über Manuel Hänelt und Julian Wüscher. "Es war eine starke Leistung unserer Mannschaft gegen einen kampfstarken Gegner", lobte FC-Pressesprecher Alfred Kolb.

FC Reichenbach - SV Niederlauer 2:3 (1:0) - Torfolge: 1:0 Michael Schön (24.), 2:0 Christoph Hillenbrand (57.), 2:1 Lukas Knaier (72.), 2:2 Christoph Knaier (75.), 2:3 Sebastian Braun (88.).

"Ich bin bedient wie nie", stöhnte FC-Trainer Marc Hartmann, "unser Spiel war an Peinlichkeit nicht zu überbieten". Nach einem Schuss von Michael Schön in den Winkel schien die Teutonen-Welt noch in Ordnung. Doch dann riss bei den Einheimischen aus unerfindlichen Gründen der Faden. Und das, obwohl der abgefälschte Schuss von Christoph Hillenbrand das 2:0 bedeutete. "Doch wir haben nie aufgegeben und wurden von Minute zu Minute stärker", freute sich SV-Spielertrainer Thorsten Seufert über die Wende. Ein fataler Fehler von FC-Außenverteidiger Benjamin Back, der zum dritten Gegentreffer führte, war der negative Höhepunkt aus Reichenbacher Sicht.

FC Bad Brückenau - VfR Stadt Bischofsheim 3:4 (2:1) - Torfolge: 1:0 Björn Kleinheinz (Eigentor/25.), 1:1 Stefan Wich (34.), 2:1 Florian Jakobsche (38.), 2:2 Matthias Tratt (59.), 2:3 Fabian Rott (77.), 2:4 Mario Wehner (87.), 3:4 Markus Klüpfel (89.).

"Wenn man hinten drin steht, und wahrscheinlich nur dann, verliert man solche Spiele", klagte FC-Pressesprecher Christian Riemey über eine Niederlage der Rothosen, die deren schlechte Tabellensituation noch verschärft. Beide Kontrahenten schenkten sich in einem rassigen Match mit Derbycharakter nichts. Den Torreigen eröffnete Björn Kleinheinz, der nach Flanke von Markus Klüpfel das Leder ins eigene Tor lenkte. Den Ausgleich besorgte Stefan Wich an alter Wirkungsstätte ebenfalls mit dem Kopf, dem Treffer war ein Eckball von Florian Zirkelbach vorausgegangen. Noch vor dem Seitenwechsel legte Konstantin Steigerwald die Kugel perfekt in den Lauf von Florian Jakobsche, dessen "Granate" (Riemey) im kurzen Eck einschlug. Ebenfalls sehenswert war nach einer Stunde der Ausgleichstreffer durch Matthias Tratt, sein Volleyschuss aus dreißig Metern passte genau in den Winkel. Die bis dahin ausgeglichene Partie kippte zugunsten des VfR, als ein Freistoßaufsetzer von Fabian Rott dem da unglücklich agierenden FC-Keeper Dominik Hüfner durch die Beine rutschte. Noch unglücklicher war die Aktion des FClers Jaroslav Mierzwiak beim 2:4, in seinen zu kurzen Rückpass sprintete der gerade eingewechselte Mario Wehner. Markus Klüpfel versenkte zwar gleich nach dem Wiederanpfiff einen Freistoß, doch war dies nur noch Ergebniskosmetik.

Spfr Herbstadt - SV Ramsthal 1:2 (0:1) - Torfolge: 0:1 Thorsten Büttner (7.), 1:1 Jochen Kneuer (82.), 1:2 Björn Morper (90.).

Jochen Hesselbach sprach vor Ort von einem glücklichen Sieg seiner Ramsthaler, aber er meinte auch, "dass der Tüchtige auf Dauer davon ein wenig mehr haben darf". In die Karten gespielt wurde den Gästen in der 7. Minute, in der Libero Raphael Hergenhan durch den böigen Wind einen Flankenball nicht unter Kontrolle bringen konnte, Thorsten Büttner schaltete am schnellsten und setzte die Kugel in die Maschen. In der Folgezeit taten sich die Einheimischen schwer mit dem Defensivkonzept der Gäste. Kurz vor und nach dem Seitenwechsel blieb SV-Keeper Frank Popp jeweils Sieger gegen Stephan Reder und Peter Hutzler. "Eine wahnsinnige Laufarbeit verrichtete Thorsten Büttner im Mittelfeld", zollte ihm Jochen Hesselbach Respekt. Bis zur 82. Minute hielt der überragende Frank Popp, was zu halten war, doch beim 25-Meter-Aufsetzer von Jochen Kneuer hatte er das Nachsehen. Das Siegtor in letzter Minute von Björn Morper entsprang einer Traumkombination zwischen Daniel Six und Jan Morper.

TSV Großbardorf II - FC 06 Bad Kissingen 1:1 (1:1) - Torfolge: 1:0 Waios Dinudis (23.), 1:1 Mirko Kleinhenz (35.).

Das mit Spannung erwartete Gipfeltreffen konnte die Zuschauer nur in den ersten 45 Minuten begeistern. Da agierten beide Mannschaften zielstrebig in Richtung gegnerisches Tor und zeigten sich spielfreudig. Großbardorfs erste Chance resultierte aus einem Kopfball von Waios Dinudis, den Jörg Schaffelhofer im Stile eines Meisters entschärfte. Auf der Gegenseite scheiterten Mirko Kleinhenz und Igor Günther am Großbardorfer Keeper Michael Jäger. Einen Stockfehler der 06er-Abwehr im Strafraum bestrafte Waios Dinudis mit dem Tor zum 1:0. Doch die Kurstädter schlugen eiskalt zurück. Nach einem gelungenen Flankenlauf von Arek Porombka köpfte Mirko Kleinhenz das Leder in Jägers Kasten. Im zweiten Durchgang verflachte die Partie. Nachdem Felix Kaufmann in der 57. Minute gegen Jörg Schaffelhofer erneut zweiter Sieger geblieben war, schien es, als hätten die Mannschaften einen Waffenstillstand vereinbart. Sie neutralisierten sich und konnten sich keine zwingende Chance mehr erarbeiten. "In der ersten Halbzeit war das ein echtes Spitzenspiel mit vielen technischen Feinheiten gespickt und spielerisch stark, das im zweiten Durchgang merklich an Klasse verlor und somit auch leistungsgerecht 1:1 endete", sah das auch FC-06-Trainer Rüdiger Klug so.