FC Westheim - SV Ramsthal 4:5 n.E. (1:1, 0:1). Tore: 0:1 Enrico Ott (42.), 1:1 Veit-Luca Roth (67.).
Die Gastgeber schrammten in einem Spiel, "in dem wir bis zur 80 Minute leicht überlegen waren", so FC-Informant Bernd Wüscher, knapp an einer Überraschung vorbei, mussten sich dann aber im Glücksspiel "Elfmeterschießen" geschlagen geben. Die Partie verlief zunächst ohne Höhepunkte, wenn man von einem Lattenkopfball des FClers Daniel Wendel absieht (20.). Die Weindörfler gingen durch Enrico Ott in Führung nach einem groben Schnitzer von FC-Keeper Sven Hengstermann. Das Tor weckte die Lebensgeister des Kreisligisten kaum. Der Kreisklassist kämpfte dagegen verbissen um den Ausgleich, der auf die Kappe von Frank Popp ging bei der missglückten Flanke von Veit-Luca Roth. In den letzten zehn Minuten drückte der Gast aufs Tempo, doch jetzt machte Hengstermann seinen Fehler mehr als einmal wett. Im Elfmeterschießen wurde Popp wieder seinem Ruf als "Elfmetertöter" gerecht, er wehrte die Schüsse von Fabian Martin und Marcel Nöth ab, die Ramsthaler Schützen netzten allesamt gekonnt ein. sbp

TSV Heustreu - FC Reichenbach 3:6 n. E. (2:2, 1:1). Tore: 1:0 Andreas Halbig (16.), 1:1 Patrick Weisenseel (30.), 2:1 Christopher Zirkelbach (50.), 2:2 Pascal Reininger (60.).
"Ich hätte gerne mitgeteilt: Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin", hatte Bernd Hemmert aus dem TSV-Lager seinen Humor nach dem Pokalkrimi und Aus im Elfmeterschießen nicht verloren. "Die Niederlage ist ärgerlich, weil wir die besseren Chancen besaßen." Für die gut 150 Zuschauer sei es in jedem Fall ein "unterhaltsames Spiel, ein gerechtes Remis nach 90 Minuten und ein glücklicher Sieger im Elfmeterschießen" gewesen. Hemmert notierte in dem "heißen, interessanten, aber fairen Spiel" vier Hochkaräter für die Höschter, aber nur einen Torjubel, ausgelöst durch Andreas Halbig. Da fiel der Ausgleich durch Patrick Weisenseel wie aus heiterem Himmel. Auch nach dem Wechsel blieb die Spannung hoch, nichts für schwache Nerven. Ein Duell auf Messers Schneide eben. Beide Mannschaften suchten die Offensive. Zunächst Heustreu mit Erfolg, als Christopher Zirkelbach zum 2:1 traf. Pascal Reininger schlug auf der Gegenseite zurück. Auf TSV-Seite scheiterte Matthias Schäfer noch aus zehn Metern an Teutonen-Keeper Mario Mölter (65.). Fünf Minuten später verhinderte eine Glanzparade von TSV-Torwart Florian Riegel die Gästeführung. Dann kam der Nervenkitzel Elfmeterschießen: Reichenbach traf vier Mal, der fünfte Elfer war gar nicht mehr nötig, weil sich Heustreu bereits zwei Fehlschüsse geleistet hatte.
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SV Rödelmaier - TSV Rannungen 2:3 (0:1). Tore:
0:1 David Schad (43.), 0:2 Michael Röder (51.), 1:2 Sergej Schmidt (73.), 2:2 Christoph Koob (78.), 2:3 Benjamin Kaufmann (90.).
Überraschung in Rödelmaier, wo sich die Gäste im Duell der Kreisligisten nicht einmal unverdient durch einen Last-Minute-Treffer von Benjamin Kaufmann durchsetzten und damit dem SV Rödelmaier nach seiner stolzen Serie die zweite Niederlage in Folge beibrachten. Werner Feder hatte die Gelegenheit genutzt, einige Spieler, die gut trainieren, mit einem Einsatz in der Startelf zu belohnen. "Es war wirklich ein Pokalfight, der in der ersten Halbzeit noch nicht den totalen Schlagabtausch brachte, in der zweiten aber umso mehr", beurteilte SV-Pressesprecher Mike Seidler dieses Spiel. Die Köhler-Truppe spielte erstaunlich offensiv, ging aggressiv und selbstbewusst zu Werke und kam neben einigen vagen Chancen auch zu mehreren Freistößen vor dem SV-Strafraum. Es gab also Arbeit genug für die Hintermannschaft der Feder-Elf. Ein über das Tor gesetzter Kopfball von Marcel Gernert und ein knapp verzogener 16-m-Schuss von Christoph Koob, zu mehr kamen die Gastgeber bis zum Seitenwechsel nicht. Als man sich aber so richtig frei gespielt zu haben glaubte, geriet man kurz vor der Halbzeit in Rückstand durch einen 20-Meter-Kracher von David Schad. Nach dem Seitenwechsel war David Dziemballa völlig überrascht, als er frei zum Schuss kam. Und im Gegenzug fiel das 0:2, weil sich keiner verantwortlich fühlte, Michael Röder bei seinem Lauf von der Mittellinie aus entscheidend zu stören. Sergej Schmidt gelang der Anschlusstreffer und nach einem Freistoß markierte Christoph Koob nur fünf Minuten später den Ausgleich. Aber die entscheidende Antwort hatten die Rannunger zu bieten mit dem Kontertor von Benjamin Kaufmann. Auch in den vier Nachspielminuten gelang außer einem Gewaltschuss von Christian Hofgesang nichts, was das Elfmeterschießen noch gebracht hätte. "Ärgerlich, aber nicht tragisch", so die Meinung von Mike Seidler. spion

TSV Nordheim - SV Eichenhausen/Saal 2:3 (0:1). Tore: 0:1 Dominik Ruck (14.), 1:1 Johannes Fischer (47.), 1:2 Maximilian Dietz (52.), 1:3 Andreas Vierheilig (58.), 2:3 Marco Schmidt (74.).