DJK Oehrberg - JFG Saaletal 5:0 (2:0). Tore: 1:0, 2:0 Julius Albert (11., 30.), 3:0 Jonas Gessner (57.), 4:0 Felix Markart (63.), 5:0 Steffen Glück (66.).
"Das war das schlechteste Spiel seit langem von meiner Mannschaft", machte JFG-Betreuer Ernst Zeller aus seiner Enttäuschung keinen Hehl. "Unsere Spieler waren immer zu weit weg vom Gegner und haben nach dem 3:0 aufgegeben. Zudem sind die Pässe nicht angekommen. Oehrberg war spielerisch besser."

Nur zwei JFG-Chancen

Nach Flanke von Felix Markart stellte Julius Albert per Kopf mit einer Bogenlampe früh die Weichen auf Sieg. Einen zu kurzen JFG-Abschlag von Luca Reuß fing Nico Ringelmann ab, dessen Steilpass nahm Julius Albert auf, umspielte Luca Reuß und ließ Torwart Sandro Hallmannsecker mit einem Flachschuss ins lange Eck keine Chance - 2:0. "Das war erste Sahne", lobte sein Trainer Ralf Schneider.
Die Gäste hatten nur zwei nennenswerte Gelegenheiten, doch Sebastian Roloff scheiterte nach Vorarbeit von Willi Kriegsmann an DJK-Keeper Niklas Schneider und Willi Kriegsmann schoss am langen Eck vorbei.
Nach der Pause schraubten die Einheimischen ihren Vorsprung konsequent in die Höhe. Nach einem gekonnten Solo bediente Felix Markart Jonas Gessner, der die Kugel direkt aus 18 Metern unhaltbar ins Dreieck hämmerte. Wenig später trug sich auch Jonas Markart in die Torschützenliste ein, als nach einem langen Einwurf von Nico Ringelmann auf Felix Markart den Ball ins JFG-Tor schlenzte. Den Schlusspunkt setzte Steffen Glück, der nach einem Freistoß von Nico Ringelmann goldrichtig stand und mit einem Flachschuss vollendete.
"Meine Mannschaft war kämpferisch, läuferisch und technisch überlegen. Wir schalteten die zwei Schlüsselspieler des Gegners komplett aus und ließen fast keine Chancen zu", zeigte sich Ralf Schneider zufrieden mit dem Auftritt seiner Jungs. Den Hausherren spielte das ungeschickte Verhalten der JFGler in den Zweikämpfen in die Karten, da sie dadurch zahlreiche Freistöße zugesprochen bekamen. Zudem kassierten die Jungs aus dem Saaletal drei Zeitstrafen, die DJK dagegen nur eine. "Unser Sieg war einer geschlossene Mannschaftsleistung von der Nr.1 bis zur Nr.15 zu verdanken. Hervorzuheben ist auch eine gute Schiedsrichterleistung von Anton Stöth", so das Resümee des Oehrberger Trainers.