Bezirksklasse Herren

TSV Münnerstadt - TSV Güntersleben 3:0 (25:12, 25:23, 25:16) -
Durch den kräftigen Rückenwind von den beiden 3:0-Siegen am vorangegangenen Spieltag, strotzte das Team rund um Spielertrainer Uwe Knipping nur so vor Selbstvertrauen und fegte Güntersleben gleich im ersten Satz förmlich vom Feld.
Dieser Erfolg ging jedoch so locker flockig von der Hand, dass die Gastgeber in Folge ordentlich zurückschraubten und schon ein wenig in den Feiermodus übergingen. Dieser Übermut kam natürlich erheblich zu früh und war vor allem bei einem Gegner wie Güntersleben völlig unangebracht. Zu viele Eigenfehler nährten die Gegner, die ihrerseits nun ihr Können zum Besten gaben. Nur knapp entgingen die Mürschter dem Ausgleich nach Sätzen.
Dadurch wach gerüttelt, machten die Hausherren im Anschluss kurzen Prozess.
Mittel angreifer Sebastian Demling gewann wieder die Lufthoheit in seinem Revier, während Sprungwunder Sandro Petzold über außen Gewalt anwendete. Dem souveränen 3:0 stellten sich die Gäste nun nicht mehr ernstlich entgegen.

TSV Münnerstadt - DJK Münsterschwarzach 3:0 (25:19, 25:23, 25:16) - Die zweiten Tagesgegner hatten es mit einer völlig veränderten Mürschter Formation zu tun. Mit Sebastian Kuhn sowie Matthias und Michael Meder verschärfte das Gastgeberteam noch einmal seine Waffen am Netz. Der Spielverlauf glich dem beim Auftakterfolg. Zwei Sätze lang dominierte der TSV das Geschehen. Allenfalls im zweiten Satz gönnten sich die Lauertaler eine Auszeit, die jedoch ohne negative Folgen blieb. Erneut wurde dies als Warnzeichen verstanden und die Konzentration wieder nach oben geschraubt. Mit dem vierten 3:0 in Folge setzt der TSV Münnerstadt seine Erfolgsserie fort und schmettert sich mit 10:6 Punkten auf den dritten Tabellenplatz hoch.

Bezirksklasse Damen

TSV Wonfurt - TSV Wollbach/ Burkardroth 0:3 (14:25, 7:25, 18:25) -
Es war ein regelrechtes "Trainer-Wohlfühlprogramm", was die Mädels aus Wollbach da gekonnt abgespult haben. Keine knappen Satzstände, ja nicht einmal verlorenen Sätze leisteten sie sich. Dabei hatte Trainer Wieslaw Karwacki vor dem Spieltag noch so seine Bedenken, da die Hälfte seiner Stammsechs ausfiel. Fast alle Positionen mussten neu verteilt werden. Einmal mehr bewiesen die Gäste, wie flexibel sie einsetzbar sind. Vor allem die Leistungsträger Kristin Markart, Carolin Fischer und Stefanie Zwiefel wurden ihrer Verantwortung gerecht und zogen ihre Mitspielerinnen mit. Nur im dritten Satz ließ die Konzentration der Wollbacher kurz nach (14:18), ehe sie im Schnellverfahren das 3:0 hinlegten.
TSV Wollbach/Burkardroth - SpVgg Ermershausen 3:0 (25:15, 25:16, 25:12) - Die Überlegenheit nahm der TSV gleich mit in die zweite Partie. Trotz der Dominanz schaltete Wollbach dabei keinen Gang zurück. Gnadenlos und konzentriert zog das Team von Trainer Karwacki durch. "Bis zum Schlusspfiff haben sie mit Herzblut und Verstand gekämpft", lobte der Trainer. Das war auch wichtig, denn gerade gegen solche Gegner darf man sich nicht auf ein ewiges Hin und Her am Netz einlassen. Sowohl beim Aufschlag als auch im Angriff ging der TSV kompromisslos zur Sache und suchte die schnellen Punkte. Besonders fiel dem Coach dabei Nadine Straub auf, die von der Zuspielerin zur Diagonalangreiferin umfunktioniert wurde. "Die hat vorne wie hinten serienweise Punkte gemacht", freute sich Karwacki. Dem selbstbewussten Team stand somit nichts und niemand im Wege, auch noch das zweite glatte 3:0-Ergebnis hinzulegen und sich damit an der Tabellenspitze (14:2) zu behaupten.