Bezirksliga Ost

Die Frage nach dem Meister ist eigentlich keine mehr. Die DJK Dampfach (1./55) braucht noch zwei Zähler aus drei Spielen. Heißt, gewinnt man das Heimspiel gegen die DJK Altbessingen (5./35) ist die Truppe von Trainer Oliver Kröner durch. Gerangel gibt es noch um den Relegationsplatz zur Landesliga. Diesen können sich sowohl der SV-DJK Oberschwarzach/Wiebelsberg (2./47), der TSV Münnerstadt (3./45) als auch der TSV Ettleben/Werneck (4./44) sichern. Favorisiert sind sicher die relegationserfahrenen Oberschwarzacher. Aber auch Münnerstadt, das trotz prominenter Ausfälle eine gute Rückrunde spielt, und der Aufsteiger Ettleben/Werneck, derzeit in blendender Form, können das Blatt noch wenden. Ettleben/Werneck, dessen letzte Niederlage vom 30.Oktober 2021 datiert ist, damals ausgerechnet in Oberschwarzach (0:2), kann mit direkten Duellen in Münnerstadt und gegen Oberschwarzach das Zünglein an der Waage sein. Dagegen ist im Keller alles klar. Der SV/DJK Unterspiesheim (14./9) ist abgestiegen und der FC Thulba (13./15) muss über die Abstiegs-Relegation sein Glück versuchen.

Kreisliga Rhön

Dort hat sich der TSV Großbardorf II (1./59) schon vor geraumer Zeit sehr souverän den Meistertitel gesichert und kehrt nach längerer Abstinenz in die Bezirksliga zurück. Wer die Chance bekommt den Großbardorfern zu folgen, ist indes noch völlig offen. Zweiter ist derzeit der FC Strahlungen (2./42), vor dem FV Rannungen/Holzhausen/Pfändhausen (3./41), der sich nach einer Schwächephase und der Trennung von Trainer Werner Dressel wieder zurückgemeldet und gegenüber den Strahlungern noch eine Partie in der Hinterhand hat. Außenseiterchancen kann man noch dem SV Riedenberg (3./37) und dem FC Rottershausen (4./37) einräumen. Allerdings spricht die derzeitige Form sowohl gegen die Truppe von SV-Coach Michael Leiber (ein Sieg aus neun Spielen), als auch gegen die Mannen von Einigkeit-Spielertrainer Alexander Schott (ein Punkt aus drei Spielen bei null erzielten Toren). Der Abstiegskampf der Kreisliga hat es fürwahr in sich. Lediglich der Tabellenfünfte TSV Bad Königshofen sollte sich größter Abstiegssorgen entledigt haben. Dahinter muss sich schon der FC Reichenbach (6./31) gewaltig Sorgen machen, bei gerade mal sechs Zählern Vorsprung auf den derzeitigen Tabellenletzten TSV Steinach (15./25).

Kreisklasse Rhön 1

Durch die Niederlage beim TSV Wollbach hat der VfR Sulzthal (2./47) den Vorteil an die SG Oerlenbach/Ebenhausen (1./48) abgetreten, die nun ihrerseits den Titel aus eigener Kraft holen kann. Gewinnt die Truppe von Trainer Frank Halbig alle drei verbleibenden Partien, grüßt sie als Meister. Der VfR Sulzthal hingegen muss auf einen Ausrutscher der Spielgemeinschaft hoffen und selbst erstmal Platz zwei absichern, der noch durch die Teams des TSV Wollbach (3./45) und des SV Aura (4./42) gefährdet ist. Würden die VfR-Jungs von Trainer Thomas Pfeuffer lediglich vier Punkte aus den verbleibenden drei Partien holen, könnte entweder Wollbach oder Aura bei voller Punkteausbeute noch gleichziehen. "Entweder - oder" deshalb, weil beide noch im direkten Duell aufeinandertreffen. Im direkten Vergleich zieht der VfR Sulzthal gegen beide den Kürzeren. Im Kampf um den Klassenerhalt hat der FC WMP Lauertal 2(13./8) bei sieben Zählern Rückstand auf den Relegationsplatz, den die SG Haard/Nüdlingen (11./15) innehat, lediglich theoretische Chancen auf den Klassenerhalt. Angesichts des Restprogrammes wird es auch für die SG Obererthal/Frankenbrunn/Thulba II schwierig , die Haard/Nüdlingen-Combo noch vom Relegationsplatz zu verdrängen. Allerdings könnte die derzeitige Form durchaus für die Mannschaft von Trainer Oliver Scholz Scholz sprechen, wenn Haard/Nüdlingen weiter Federn lässt. Theoretisch könnten auch der SC Diebach (9./23) und der FC Bad Brückenau (10./22) auf den Relegationsrang zurückfallen, bei sieben respektive acht Zählern Vorsprung muss man sich dort aber kaum noch Sorgen machen.

A-Klasse Rhön 1

Bereits am Sonntag kann sich der SV Machtilshausen (1./54) zum Titelträger küren. Dafür reicht im Spitzenspiel gegen die SG Oberleichtersbach/Modlos (2./46) bereits ein Zähler. Da in der Liga zwei Mannschaften die Aufstiegsrelegation bestreiten, kann die Spielgemeinschaft, bei neun Zählern Vorsprung, selbst getrost mit der Aufstiegsrelegation planen. Einen Riesenschritt dahin könnte auch der SV Garitz (3./40) gehen, sollte er am Sonntag das Verfolgerduell gegen den TSV Volkers (5./37) gewinnen. Die Volkerser haben zwar ein Spiel weniger absolviert, aber eben auch drei Zähler weniger auf dem Konto. Chancen auf die Relegation rechnet sich auch die SG Obereschenbach/Morlesau (4./37) aus. Das Team von Trainer Bernd Heid hat ein machbares Restprogramm, ist allerdings auf Ausrutscher der Konkurrenz angewiesen. Wenn nicht noch ein Wunder geschieht, wird der SV Römershag (13./5) den Gang in die B-Klasse antreten müssen. Die Mannschaft aus dem Bad Brückenauer Stadtteil hat bereits sechs Zähler Rückstand auf Konkurrent FC Elfershausen. Zwar darf man noch eine Partie mehr austragen, ob dies dann zu einer erfolgreichen Aufholjagd führt, darf angesichts der bisherigen Punkteausbeute und des knüppelharten Restprogramms bezweifelt werden.

A-Klasse Rhön 2

Hier feierte der TSV Rothhausen/Thundorf (1./46) am 1. Mai-Feiertag vorm Maibaum die Meisterschaft, weil Konkurrent SpVgg Sulzdorf (2./37) in der Auswärtspartie bei Verfolger SG Niederlauer/Strahlungen II (0:3) patzte und nur noch zwei Spiele zu absolvieren hat. Da auch der zweite Verfolger, die SG Bad Bocklet/Steinach (3./37) maximal noch die gleiche Punktzahl erreichen kann, den direkten Vergleich aber verloren hat, wurden die Rothhäuser/Thundorfer Meister ohne zu spielen. Die vermeintlich besten Karten im Kampf um die beiden Relegationsplätze haben die beiden genannten Teams aus Sulzdorf und Bocklet/Aschach, jedoch sind auch die SG Burglauer/Reichenbach II/Windheim (4./34) mit drei Punkten sowie die SG Niederlauer/Strahlungen II (5./33) mit vier Zählern Rückstand durchaus noch ambitioniert, zumal beide Teams noch eine Partie mehr auszutragen haben als der Tabellenzweite Sulzdorf. Der Kampf um den letzten Nichtabstiegsrang entscheidet sich zwischen der SG Eltingshausen/Rottershausen II (12./16) und der SpVgg Althausen-Aub (13./15). Allerdings hat die SpVgg den Nachteil nur noch zwei Partien auf dem Programm zu haben, während man bei einer eventuellen Punktgleichheit den direkten Vergleich gegen Eltingshausen/Rottershausen gewonnen hätte (4:0/2:2).

B-Klasse Rhön 1

Hier geht es durchaus kurios zu. Faktisch ist der FC Untererthal II (2./37) seit Ende Oktober 2021 ohne Pflichtspiel, hat es aber seit dem vergangenen Wochenende wieder selbst in der Hand, sich Platz Eins zu sichern. Da vergeigte der große Rivale SG Waldfenster/Lauter (1./40) seine Heimpartie gegen die SpVgg Detter-Weißenbach (3./30) mit 1:3 und blieb erstmals in der Saison ganz ohne Zähler. Da die SG Waldfenster seit wenigen Tagen die drei Punkte aus der Abbruch-Partie gegen die DJK Schlimpfhof bekommen haben, beträgt der Vorsprung auf Untererthal drei Punkte. Allerdings hat die Reserve der Viktoria ein Spiel mehr in der Hinterhand. Der Showdown wird wohl am vorletzten Spieltag sein, wenn beide Teams in Untererthal aufeinander treffen.

B-Klasse Rhön 2

Drei Mannschaften sind noch im Rennen um den Titel. Die Nase vorn hat derzeit die SG Premich/Langenleiten (1./43). Allerdings hat Verfolger TSV Wollbach II (2./40) noch ein Spiel in der Hinterhand. Dritter im Bunde ist der SV Aura II (3./39), der allerdings auch nur noch zwei Spiele zu absolvieren hat. Die Wollbacher Reserve muss am vorletzten Spieltag nach Premich/Langenleiten und empfängt zum Saisonabschluss die Auraer Reserve. Hier entscheidet sich dann endgültig die Meisterschaft.

B-Klasse Rhön 4

Der Weg zum Titel führt wohl nur über den TSV Aubstadt II (1./43). Allenfalls rechnerische Chancen bleiben dem TSV Rothhausen/Thundorf II (2./38), der schon zwei Partien mehr auf dem Buckel hat und noch von der SG Trappstadt II/Gabolshausen von Platz zwei verdrängt werden könnte. Stephan Penquitt