SG Geroda/Oehrberg/Stralsbach - SG Waldfenster/Lauter 1:0 (0:0). Tor: 1:0 Luca Ringelmann (66.).

Gut die Hälfte der 150 Zuschauenden war zur "Mutter aller Derbys", jedenfalls aus Sicht beider Mannschaften, nach Geroda geradelt. Zu sehen bekamen sie eine kampfbetonte Auseinandersetzung, wofür auch die sieben gelben Karten sprechen. Viel weniger Torchancen waren allerdings zu registrieren. "Wir hatten über neunzig Minuten zwei nennenswerte, der Gast keine einzige", so die magere Bilanz des heimischen Pressewartes Johannes Wirth. Vor dem Seitenwechsel war beidseits oberste Devise, "keinen Gegentreffer zu kassieren", diese Taktik wurde strikt eingehalten, gerade der Gast wollte nach seinem Aufstieg nicht mit einer Niederlage in die Saison starten. Der Plan ging bis zur 66. Minute auf, doch dann setzte sich Nico Ringelmann mit einer feinen Einzelaktion auf der Außenbahn ab, seine Hereingabe verwertete Luca Ringelmann. Das 2:0 auf dem Fuß hatte in der Schlussphase Felix Markart, der aber in einer 1:1-Situation an Keeper Sven Glaserm scheiterte. sbp

SG Obereschenbach/Morlesau - FC Westheim 0:2 (0:2). Tore: 0:1 Silas Förster (19.), 0:2 Erik Widiker (30.). Rot: Arkadiusz Grek (73., Westheim). Bes. Vorkommnisse: Leon Wahler (Westheim) pariert Handelfmeter von David Reuter (62.) und Handelfmeter von Florian Graf (74.).

Im Derby gingen die "Waster" durch Trainersohn Silas Förster in Führung, der bei seiner Premiere im Herrenteam im Nachschuss erfolgreich war. Die Gastgeber, die auf ihre Routiniers Philipp Halbritter und Manuel Doschko verzichten mussten, schnupperten durch Lukas Meder am Ausgleich. Durch einen individuellen Fehler kam Erik Widiker in Ballbesitz, der aus Nahdistanz SG-Goalie Daniel Roßkopf keine Abwehrchance ließ. "Unsere Leistung in der ersten Halbzeit war noch okay. Nach der Pause kam der Gegner immer besser ins Spiel, wir mussten notgedrungen auf eine Kontertaktik umstellen", sagte Westheims Trainer Malte Förster. Zwei Handspiele der Gäste im Strafraum, beim zweiten wehrte Arkadiusz Grek auf der Torlinie ab und sah hierfür den roten Karton, hätten für Spannung sorgen können, "aber es war halt nicht unser Tag", resümierte Robert Günther, der neben Wahler im Westheimer Abwehrorganisator Andy Graup einen spielentscheidenden Akteur sah. sbp

SG Obererthal/Frankenbrunn/Thulba II - FC Elfershausen 0:3 (0:0). Tore: 0:1 Pascal Wahler (60., Foulelfmeter), 0:2 Fabian Trompeter (71.), 0:3 Felix Mack (84.). Bes. Vorkommnis: Christoph Schießer (SG) setzt Foulelfmeter an die Latte (30.).

Auch in Obererthal war nach Ansicht der Beteiligten der verschossene Strafstoß - nach Foul an Fabian Diemer - ein Knackpunkt. "Denn bis dahin waren wir dominant und hatten die besseren Möglichkeiten", erklärte der heimische Informant Lorenz Brust, der bereits zu Saisonbeginn von einer großen Personalnot mit ziemlicher Ernüchterung berichtete. Dabei war der Kreisklassenabsteiger klar favorisiert, doch der kämpferisch starke Gegner ließ keinen Treffer zu, Und ging sogar in Führung, "wobei der Strafstoß strittig war, denn beide Spieler klammerten im Sechzehner", so Brust, der nach dem Rückstand zwar ein Aufbäumen der Heimelf notierte, das aber von wenig Durchschlagskraft geprägt war. Die Elfershäuser verteidigten mit Mann und Maus den Vorsprung und setzten auf Konter, die deswegen erfolgreich waren, weil sich die SG-Deckung zwei Schlafeinlagen leistete. Nach einer Freistoßflanke durfte Fabian Trompeter freistehend per Direktabnahme einnetzen, beim 0:3 nutzte Felix Mack einen Abstimmungsfehler der Innenverteidiger. "Bei uns müssen einige noch coronageschädigte Spieler wieder fit werden", hofft Brust. Beim Gegner war man natürlich happy, nachdem in der vergangenen Saison gerade einmal drei Siege gefeiert wurden. sbp

SG Hammelburg/Fuchsstadt II - TSV Wollbach II 4:1 (2:1). Tore: 0:1 Tim Ehrenberg (5.), 1:1 Julius Heger (23.), 2:1 Elias Schmitt (38.), 3:1 Steffen Schmidt (48.), 4:1 Linus Schellenberger (81.).

Die Heimelf von Trainer Udo Fraunholz begann nervös und fing sich früh durch Tim Ehrenberg ein Gegentor. Danach klappten die Abläufe besser und Julius Heger glich aus. Noch vor der Pause erhöhte Elias Schmitt nach Zuspiel von Steffen Schmidt auf 2:1. "Die Führung hat uns gerade in der zweiten Hälfte gut getan", so Informant Kurt Kühnlein zu einer deutlich besseren Halbzeit seiner Mannschaft. Landesliga-Spieler Steffen Schmidt und Linus Schellenberger erhöhten noch auf 4:1. Gerade läuferisch überzeugte die Heimelf laut Kühnlein und hofft nun auf weitere Erfolgserlebnisse. stu

SG Schondra II/Breitenbach-Mitgenfeld/Schönderling - SG Gräfendorf/Dittlofsroda/Wartmannsroth 1:2 (1:2). Tore: 1:0 Sebastian Fischer (15.), 1:1 Julian Sell (26.), 1:2 Fabian Düsterwald (30.).

Trotz Burschenausflug konnte die SG Schondra II eine gut besetzte Mannschaft auf die Beine stellen. Umso enttäuschender war der Auftritt der Elf vom Trainergespann Timo Schneider/Fabian Striewski. Die Heim-Elf fand gut ins Spiel und ging durch Sebastian Fischer in Führung. Jedoch verlor man den Faden und es traten in der ersten Hälfte zu häufig Abwehrschwächen auf. Diese wurden von Julian Sell und Fabian Düsterwald zur verdienten Pausenführung genutzt. In der zweiten Halbzeit war es ein ziemlicher Sturmlauf der SG Schondra II, ohne jedoch die gute Abwehr der Gästeelf zu überwinden. Hier konnte sich Torwart Fabian Schreihanz mehrmals mit Glanzparaden auszeichnen. Gute Chancen von Leon Vogler, Johannes Hüfner, Luca Rüttger und Marcel Schöppach blieben ungenutzt. Auf der Gegenseite hatte Torwart Marius Müller Glück nach einem Lattenschuss. spion

FC Untererthal II - TSV Volkers 0:1 (0:0). Tor: 0:1 Alin Ionita (74.).

"Dass wir dieses Spiel verlieren, kann ich einfach nicht glauben", sagte ein konsternierter Sven Röthlein. Der FC-Pressesprecher hatte schließlich eine stark aufspielende Untererthaler Kreisliga-Reserve gesehen, die schon vor der Pause durch Lukas Koch (Pfostenschuss!) und Andre Tiedemann verheißungsvolle Chancen hatte, während die Abwehr um den souveränen Ersatzkeeper Tobias Schneider, eigentlich ein Feldspieler, nur beim Abschluss von Deniz Ipek etwas zittern musste. "Nach dem Wechsel haben wir dann dreimal Alu getroffen und mehrere Alleingänge versemmelt, vornehmlich durch Kevin Wüscher und Simon Hereth", so Röthlein. Ins Schwarze und zur Entscheidung traf nur Alin Ionita, der jene Abgezocktheit an den Tag legte, die der Aufsteiger vermissen ließ.js