SV Seligenporten - FC 05 Schweinfurt.
Zum letzten Saisonspiel muss der FC 05 an diesem Samstag zum Tabellenletzten Seligenporten. Kein einfaches Match, für den SVS, bei dem Gerd Klaus früher als Trainer gearbeitet hat, geht es durchaus noch um etwas. Die unklare Situation im Abstiegskampf der Zweiten Liga, wo es noch die Löwen und Greuther Fürth erwischen kann, führt dazu, dass für den SVS, der vorletzte Rang wichtig werden könnte, um vielleicht doch noch in die Relegation zu rutschen. Steigen die Löwen oder Fürth oder beide ab, müssen die jeweiligen Regionalliga-Reserven zwangsweise in die Bayernliga. 2:2 endete das Hinspiel, FC-05-Coach Gerd Klaus verspricht Widerstand und vor allem eine ordentliche Mannschaft, auch wenn es für den FC um nichts mehr geht.
"Wir werden das Spiel auf keinen Fall herschenken", so der Trainer.
Interessanter aus Schweinfurter Sicht ist da eine Personalie, denn der FC 05 hat einen neuen Torhüter verpflichtet. Vom TSV Großbardorf kommt der 21-jährige Julian Schneider. Schneider war durch seine Leistungen in dieser Saison - in 33 Spielen kassierte er nur 25 Gegentore, Großbardorf hat damit die beste Abwehr der Liga - in den Fokus einiger höherklassiger Vereine geraten.
Nun hat sich Schneider, der derzeit am Bayernkolleg in Schweinfurt sein Abitur macht, für einen Wechsel zum FC entschieden. "Für mich ist das einfach der nächste Schritt und ich will versuchen, mich in der Regionalliga durchzusetzen."
FC-05-Trainer Gerd Klaus freut sich auf seinen neuen Schützling. "Wir holen natürlich keinen Torwart, um ihn von vornherein zur Nummer zwei zu machen. Die besten elf spielen, und wenn Julian dazugehört, spielt er auch", so Klaus in Bezug auf Stammtorhüter Christopher Pfeiffer, dem er allerdings "durch die letzten Jahre einen gewissen Vorsprung" einräumt. Schneider hat beim FC bis 2017 unterschrieben.