Pünktlich zum Hammelburger Doppelspieltag vor Heim-Publikum schlüpft Lukas Greinwald nach überstandener Erkrankung wieder in das Trikot des Abwehrchefs. Mittelblocker Nils Rehmeier, der an einer Knieverletzung laboriert, ist zumindest ins Training eingestiegen. Die zwei Tiebreak-Siege zum Saisonauftakt waren perfekte Werbung in eigener Sache, verbunden mit der Hoffnung, dass die erlaubten 400 Fans am Wochenende auch den Weg in die Halle finden. "3G, das Zertifikat in der Hand und am besten noch die Corona-Warn-App zur Kontaktverfolgung auf dem Smartphone dabei", fasst Teammanager Frank Jansen die Einlasskriterien mit wenigen Worten zusammen. Tickets gibt es ausschließlich an der Abendkasse, Einlass ist jeweils eine Stunde vor Spielbeginn. In der Halle ist immer ein Mundschutz zu tragen.

Mit dem Tus Kriftel gastiert am Samstag (19 Uhr) ein vermutlich starker Gegner im "Wohnzimmer" der Saalestädter. "Wir wollen die obere Tabellenhälfte attackieren", lautet die selbstbewusste Ansage von TuS-Teammanager Markus Floren. Die Südhessen möchten nach zwei eher durchwachsenen Spielzeiten - mit Platz 11 in der Vorsaison - angreifen. Zum Saisonauftakt setzten die Jungs von Hadcoach Tim Schön ein erstes Ausrufezeichen mit dem 3:0-Erfolg über Mainz.

Die YoungStars aus Friedrichshafen, die am Sonntag (14 Uhr) ihre Aufwartung in der Saaletalhalle machen, sind immer für eine Überraschung gut. Die junge Truppe vom Bodensee um Trainer Adrian Pfleghar konnte in der vergangenen Saison zwar nur zwei Spiele gewinnen, allerdings überholt sich der Kader des Stützpunktteams ständig. Auch Hammelburgs Moritz Rauber, Severin Hauke und Marian Epple genossen ihre volleyballerische Ausbildung unter anderem am Bundesstützpunkt. Für Letztgenannten ist das Spiel gegen die Baden-Württemberger so etwas wie eine kleine Familienfeier. Neo Epple, der jüngere Bruder von Hammelburgs Neuzugang, läuft beim Team der Youngstars auf, sodass es beim ersten Spiel der Friedrichshafener gleich zum "Bruderduell" kommt.