Die Fußballer in den unterfränkischen Ligen spielen auch in der kommenden Saison nach dem herkömmlichen Modus, also mit Hin- und Rückrunde. Dies hat die Bezirksspielleitung in ihrer Sitzung am Freitagabend einstimmig beschlossen. Den Beschluss gab Bezirksspielleiter Bernd Reitstetter in einer Pressemitteilung bekannt.

"Der Bezirksspielausschuss folgt damit dem eindeutigen Votum der unterfränkischen Vereine, die sich in einem Meinungsbild mehrheitlich für das herkömmliche Spielklassenmodell ausgesprochen hatten. Insgesamt machten rund 40 Prozent der unterfränkischen Vereine von ihrem Wahlrecht Gebrauch", berichtet Reitstetter, dass der Verband in seiner Festlegung einem Votum der Vereine gefolgt sei.

Es wurden in der Umfrage das herkömmliche Modell mit Hin- und Rückrunde sowie ein alternatives Modell zur Wahl gestellt. Letzteres sah eine Teilung von Spielklassen und eine anschließende Meister- und Abstiegsrunde vor. Dieses Modell hätte die Möglichkeit geboten, im Falle von Spielabsage wegen Corona-Infektionen im Herbst und Winter den Spielplan flexibler zu gestalten. Doch entschieden sich die unterfränkischen Klubs für das traditionelle Modell für die neue Runde, die am letzten Juli-Wochenende beginnen soll. Kürzlich hatte es ähnliche Umfragen auf Verbandsebene gegeben, wobei die Voten dort nicht so eindeutig wie im Bezirk ausfielen. So spielt in der kommenden Runde die Landesliga Nordwest nach dem alternativen Modell, also in zwei Gruppen.

Rund 40 Prozent der Vereine im Bezirk hatten an der Abstimmung teilgenommen. Hier die Ergebnisse: Bezirksligen: 85,10 Prozent "herkömmliche Spielform", 14,81 Prozent "alternative Spielform". Kreis Rhön: 94,29/5,71. Kreis Aschaffenburg: 94,92/5,08. Kreis Schweinfurt: 97,62/2,38. Kreis Würzburg: 84,09/15,91.