FC Thulba - TSV Abtswind II 0:0. Tore: Fehlanzeige
Mit einem torlosen Remis verpasste es der FC Thulba, sich für das Rückspiel am Sonntag (14 Uhr) in Abtswind eine bessere Ausgangsposition zu verschaffen. Vor offiziell 665 Zuschauern, die trotz des regnerischen Wetters den Weg ins Thulbatalstadion gefunden hatten, fanden die Gastgeber zu selten eine Lücke in der sattelfesten TSV-Abwehr.
Nach einer kurzen Abtastphase übernahmen die Thulbaer, die bis auf Manuel Hänelt in Bestbesetzung antraten, das Kommando. Für den ersten Aufreger sorgte Lorenz Heim, der nach Zuspiel von Julian Wüscher, den Ball an den Pfosten des Abtswinders Gehäuses setzte. Aus dem Nichts kamen die Gäste zu ihrer ersten Großchance, als Oliver Döring freistehend das FC-Tor knapp verfehlte.
Mehr Möglichkeiten boten sich zunächst Thulba, ein Kopfball von Florian Heim ging knapp drüber, bei einem Volleyschuss von Tobias Huppmann war TSV-Keeper Marco Bischoff auf dem Posten und ein zweiter Huppmann-Versuch wurde geblockt. Nachdem Lorenz Heim und der Abtswinder Christoph Kniewasser mit den Köpfen zusammenrasselten, musste Schiedsrichter Michael Krug (Estenfeld) die Partie für fünf Minuten unterbrechen. Kniewasser versuchte es nochmal, wurde dann aber ausgewechselt. Mit Shawn Hilgert kam eine Offensivkraft, die kurz vor der Pause mit einem Schlenzer die Gästeführung ebenso verpasste wie Constantin Paunescu, dessen Versuch Daniel Neder gerade noch zur Ecke klärte.
In der zweiten Hälfte mühten sich die Frankonen weiter nach Kräften, endlich ein Tor zu erzielen, doch die klaren Chancen fehlten. Als Lorenz Heim aus 25 Metern abzog und der Ball drüber ging, war das fast schon ein Zeichen von Ratlosigkeit. Auf der anderen Seite musste Daniel Neder schon sein ganzes Können aufbieten, um einen erneuten Torschuss von Shawn Hilgert mit einem tollen Reflex zu entschärfen. Eine Gelegenheit, die sich Julian Wüscher durch den Ausflug von Keeper Marco Bischoff bot, wurde geblockt. Die Gäste, die offensichtlich mit dem Unentschieden gut leben können, machten hinten clever dicht und versuchten es nur sporadisch mit langen Bällen auf Shawn Hilgert. Den Frankonen war über die gesamte Spielzeit das Bemühen nicht abzusprechen, doch vor dem Tor waren sie mit ihrem Latein am Ende. Florian Heim bot sich in der Nachspielzeit noch eine Riesenchance, die er vergab.
Thulba: Neder - Happ, Vancea, Muth, Nistor, Florian Heim, Thoma, Hüfner (80. Hölzer), Lorenz Heim, Wüscher, Huppmann (49. Manger).
Abtswind: Bischoff - Fink, Schamberger, Kniewasser 43. Hilgert), Pejakovic, Götzelmann, Golombek, Hock, Döring (68. Gnebner), Beßler, Paunescu.