FC 06 Bad Kissingen - SV-DJK Unterspiesheim: Die Leistung vom 4:2-Erfolg in Wiesentheid will der FC 06 Bad Kissingen (7./30) gegen Unterspiesheim (9./25) bestätigen. Bei keineswegs enttäuschenden Wiesent heidern brachte die Elf von Rüdiger Klug eine starke erste Hälfte auf den Rasen und führte mit 3:0, ehe die Hausherren kurz vor der Pause zum Anschlusstreffer kamen. "Da haben wir drei wunderschöne Tore erzielt und starke Pässe in die Schnittstelle der gegnerischen Abwehr gespielt. Natürlich haben wir auch ein bisschen Glück gehabt, da Wiesentheid danach mächtig Druck gemacht hat, doch alles in allem war es eine sehr gute Vorstellung", lobte Klug sein Team. In Unterspiesheim übernahm auf dem Trainer-Posten Sebastian Nunn kurzfristig für Andreas Brendler, da dieser nur noch sporadisch als Spieler zur Verfügung steht.
Zuletzt trennten sich die Unterspiesheimer 0:0 im Nachbarschaftsderby vom FC Gerolzhofen. "Wir wollen mit einem Sieg untermauern, dass wir zu Recht dort stehen, wo wir uns momentan platziert haben. Wir werden in jedem Fall wieder hundert Prozent geben", sagt der 06-Coach und erinnert sich mit Wohlwollen an das Hinspiel, als seine Jungs dank einer couragierten Leistung mit 4:2 gewannen. Ein Torschütze da war Christian Laus, der in Wiesentheid einen schönen Freistoßtreffer erzielt hatte, aber wegen zwickender Wade ausgewechselt werden musste. Sein Einsatz ist ebenso fraglich wie der von Adnan Hamzic.

TSV Münnerstadt - TSV Großbardorf II: Nicht nur aufgrund des knappen Hinspiel-Ergebnisses, als die Nägelsieder im Grabfeld das Tore-Festival mit 5:4 gewannen, sondern gerade wegen der jüngsten Leistungen des Gegners warnt Münnerstadts (10./24) Coach Dominik Schönhöfer davor, den TSV Großbardorf II (17./12) zu unterschätzen. "Sie fuhren zuletzt gegen zwei ganz starke Mannschaften zwei Siege ein und man hörte, dass sie auch zuvor schon gute Kritiken bekamen, obwohl die Ergebnisse da vielleicht nicht passten. Sie befinden sich in jedem Fall im Aufwind." In der Defensive wollen sich die Mürschter kompakt präsentieren, ohne jedoch die eigene Stärke, das gepflegte Offensivspiel, zu vernachlässigen. "Der Gegner wird womöglich selbst in der Defensive gut stehen. Wenn man da ins Hintertreffen gerät, wird es schwierig." Warnendes Beispiel ist der FC Fuchsstadt, der vor 14 Tagen zu Hause mit 0:1 den Kürzeren zog. Mit der Vorrunde zeigt sich Schönhöfer einverstanden. "Ich bin absolut zufrieden. Wir hatten in der vergangenen Runde eine Top-Platzierung, da war es nicht unwahrscheinlich, in dieser starken Liga ein paar Plätze nach hinten zu rutschen. Die Jungs hängen sich toll rein und viele nehmen trotz Studiums viel auf sich. Deshalb sind wir absolut im Soll." Henok Kiros fehlt verletzungsbedingt. Fabian Erhard und Fabian May kehrten nach ihren Verletzungen wieder ins Training zurück, dürften für das Großbardorf-Spiel allerdings noch keine Option sein.

TSV Bad Königshofen - FC Fuchsstadt:
Eine knifflige Aufgabe wartet auf den FC Fuchsstadt (6./31) mit dem Gastspiel in Königshofen (15./16). Der Vizemeister der vergangenen Runde benötigt dringend Punkte, um den Anschluss zu den Nichtabstiegsplätzen bis zur Winterpause nicht vollends zu verlieren. "Sie haben von ihren neun Niederlagen sechs mit einem Tor Unterschied verloren. Nur gegen die Spitzenteams aus Schweinfurt, Euerbach und Schwebenried höher. Bad Königshofen ist mannschaftlich sicher nicht schlechter als in der vergangenen Runde", warnt FC-Coach Marius Kubo. Bereits im Hinspiel zum Saisonauftakt konnten sich die Fuschter von der vorhandenen Qualität in der Elf von Werner Köhler überzeugen, als man den Gegner durch ein Tor von Niko Wolf und einen späten Treffer durch Lukas Lieb gerade so mit 2:1 niederhielt. Letzterer stand unter der Woche nach langer Verletzungspause erstmals wieder im Training, ein Einsatz am Sonntag kommt aber zu früh. Auf der Kippe stehen zudem Marcel Plehn (Zerrung) sowie Tobi Stöth (Erkältung), so dass Marius Kubo mit einem dezimierten Kader die Reise ins Grabfeld antreten dürfte. Dennoch will der FC-Trainer nicht mit leeren Händen zurückkehren. "Wir wollen da oben punkten. Wir möchten gut in die Winterpause kommen, da gilt es, in den verbleibenden Spielen noch ein paar Zähler mitzunehmen, um auch den Abstand zu den hinteren Regionen nicht kleiner werden zu lassen."

Gleich drei Landkreis-Derbys gibt es an diesem Wochenende in der Kreisliga Rhön. Und das Topspiel findet bereits heute statt, wenn der FC Thulba (5./26) den Spitzenreiter vom FC Reichenbach (1./34) empfängt. Während die Teutonen mit dem Sieg beim RSV Wollbach kräftig Eigenwerbung für das heutige Match betrieben, durften Thulbas spielfreie Frankonen die 1:3-Pleite davor beim TSV Rannungen aufarbeiten. "Wir tun gut daran, den Sieg in Wollbach trotz unserer guten Leistung nicht überzubewerten und werden die Gastgeber trotz unseres Hinspielerfolges nicht unterschätzen", sagt Reichenbachs Trainer Marc Hartmann, der auf Christian Pickel und Keeper Mario Mölter verzichten muss, für den Christoph Back in die Bresche springt. Will der FC Thulba oben noch etwas reißen, muss ein Sieg her, sonst droht das frühe Aus im Kampf um die Aufstiegsplätze. "Wir müssen auf die Minute zu hundert Prozent fit sein und gegen Lukas Nöth und Co. in der Defensive gut stehen", weiß Thulbas Spielertrainer André Betz, der auf Joachim Muth und Stefan Thoma verzichten muss. Fraglich ist der Einsatz von Marcel Hölderle.

Ramsthaler Heimschwäche

Der SV Ramsthal (9./21) spielt eine Saison mit Höhen und Tiefen. Dass es in der Tabelle nicht voran geht, liegt auch an der aktuellen Heimschwäche. Denn die 0:1-Niederlage gegen den SV Rödelmaier war bereits die dritte Pleite in Serie vor eigenem Publikum nach den Verlustspielen gegen Oberthulba (1:2) und Riedenberg (0:3). Da passte es ins Bild, dass der einzige Gegentreffer in der Nachspielzeit kassiert wurde. Und der TSV Rannungen (13./13) wird ebenfalls kein dankbarer Gegner sein, der zuletzt mit einem 3:1-Sieg über den FC Thulba und einem 2:2-Remis gegen die DJK Waldberg aufwartete. Das Trainergespann Martin Baumgart/Sebastian Meurer hat nach der Trennung von Heiko Schönwälder der Mannschaft offensichtlich neue Stärke eingehaucht. Allerdings müssen die Gäste wohl auf den angeschlagenen David Schad verzichten, während die Ramsthaler Willi Voss ersetzen müsen.

Klare Sache auf dem Papier

Als krasser Außenseiter sieht Norman Jung seinen TSV Oberthulba (15./12) beim SV Riedenberg (2./30). An das mit 0:4 verlorene Hinspiel erinnert sich Jung mit Schrecken. Trotz der aktuell fünf Niederlagen in Folge hält Jung einen Teilerfolg für möglich, wenn Christoph Dorn (10 Saisontore), Philipp Dorn und Simon Hergenröder (je 8) vom eigenem Sechzehner ferngehalten werden können. SV-Coach Charly Storch freut sich derweil über größere personelle Alternativen mit der Rückkehr von Offensiv-Ass Dominik Fröhlich und Abwehr-Strategen Thomas Vorndran, der Kevin Voll und Co. in Schach halten soll. "Wollen wir oben dran bleiben, müssen wir nach den verkorksten Heimspielen gegen Waldberg (0:0) und Strahlungen (3:4) nicht nur eine heiße Nummer abliefern, sondern auch gewinnen", gibt Storch eine deutliche Ansage an sein Team, das zuletzt beim TSV Aubstadt II mit 3:0 gewonnen hatte. ksei