Hammelburg Volleys - AlpenVolleys Haching II 3:2 (25:15, 23:25, 23:25, 25:18, 15:6).

Es ist verrückt. Erst wollten sie ihn überhaupt nicht. Dann unbedingt. Und schließlich benötigten die Hammelburg Volleys den Tiebreak, um die widerspenstige Zweite der AlpenVolleys Haching zu bezwingen. Zwischenzeitlich hatte es nicht danach ausgesehen.

"Was ist denn hier los" - Hallensprecher Olly Wendts Spruch für besonders gelungene Aktionen hallte schon nach vier Spielminuten durch die Saaletalhalle. Da stand es 5:2 für die Volleys. Was vor allem an den hammerharten Aufschlägen von Moritz Rauber und Oscar Benner lag. Ein ums andere Mal prallten Abwehrversuche der Gäste ans Hammelburger Hallendach. Dazu spielten die restlichen Volleys konzentriert, stellten konsequent ihre Blöcke, setzten vor allem Benner klug in Szene.

Die Hachinger wirkten verunsichert, waren irgendwie noch nicht angekommen im Hexenkessel. Obwohl sie ihre Fans vom "Hammerblock" mitgebracht hatten. Trainer Jürgen Pfletschinger nahm früh eine Auszeit; es brachte nichts. Hammelburg zog auf 14:6 davon - und leistete sich Unkonzentriertheiten in Aufschlag und Verteidigung. Dennoch: Nach nur 22 Minuten hatten die Volleys beim Stand von 24:15 Satzball. Den passenderweise Oscar Benner als einer der Besten verwandelte. Manch Hammelburger Anhänger träumte da wohl vom Durchmarsch, hatte der Gegner doch bisher in der Saison noch keinen Satz gewonnen. Auch wenn die Hachinger erst ein Spiel, und das gegen Meister Grafing, absolviert hatten.