FC Sand II - FC Westheim 1:2 (0:1). Tore: 0:1 Yanik Pragmann (17.), 0:2 Patrick Stöth (68.), 1:2 Julius Neundörfer. Bes. Vorkommnis: David Böhm (Westheim) schießt Foulelfmeter ans Lattenkreuz (47.).

Endlich haben sich die Westheimer für ihre bislang guten Leistungen auch belohnt. Im Aufsteigerduell feierten die Jungs von der Saale den ersten Bezirksligaerfolg der Vereinsgeschichte. Die Westheimer knüpften sofort an die Leistung des Heimspiels gegen Gochsheim (4:5) an und versteckten sich im Seestadion zu keinem Zeitpunkt. Der Unterschied zu den bisherigen Ergebnissen war die von Coach David Böhm geforderte Defensivvorstellung, wozu der reaktivierte Philipp Vierheilig als Abwehrchef mehr als ein Scherflein beitrug. Die ersatzgeschwächten Gastgeber hätten schon vor dem Seitenwechsel ein Debakel erleiden können. "Was wir an Brettern vergeben haben, war zum Haareraufen, da hätten wir leicht und locker 5:0 führen können oder müssen", berichtete Maximilian Schaub.

Strafstoß verschossen

Dieser sah schon vor dem Führungstreffer einen Lattenknaller von Yanik Pragmann, der kurz darauf einen Alleingang erfolgreich abschloss. David Böhm, Arkadiusz Grek bei einem Kopfball und Andy Graup hätten erhöhen können, was auch dem Coach nicht gelang, weil er gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs einen Strafstoß nicht verwandelte. Die Gäste ruhten sich allerdings nicht auf dem knappen Vorsprung aus, setzten die Michl-Elf konsequent unter Druck und kamen nach einer Stunde zum überfälligen zweiten Treffer: Nach Pagmann-Vorlage behielt Patrick Stöth die Nerven und spitzelte die Kugel an Keeper Markus Geier vorbei in die Maschen. In der Folgezeit wurden die Gäste allerdings leichtsinniger und auch Opfer ihres hohen Tempos, kassierten durch den einzig auffälligen heimischen Akteur Julius Neundörfer den Anschlusstreffer. "Wir haben dann unsere Linie etwas verloren und hatten Glück, dass wir in der Schlussminute nicht noch den Ausgleich kassiert haben, was den Spielverlauf völlig auf den Kopf gestellt hätte", sagte Schaub. Nächste Woche soll auch der erste Heimsieg bejubelt werden, der TSV Bergrheinfeld dürfte aber ein anderes Kaliber sein als die Sander Reserve.