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Victor Kleinhenz hat künftig zwei Leidenschaften

Anfang Juli rollt beim TSV Aubstadt wieder der Ball. Der neue Co-Trainer bleibt dennoch in gewisser Art für den FC Thulba tätig.
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Victor Kleinhenz (im Bild) wechselt wie geplant Anfang Juli ins Trainerteam des Regionalligisten TSV Aubstadt. Aber auch für den Bezirksligisten FC Thulba bleibt er tätig. Foto: Jürgen Schmitt
Victor Kleinhenz (im Bild) wechselt wie geplant Anfang Juli ins Trainerteam des Regionalligisten TSV Aubstadt. Aber auch für den Bezirksligisten FC Thulba bleibt er tätig. Foto: Jürgen Schmitt

Victor Kleinhenz wechselt wie geplant Anfang Juli ins Trainerteam des Regionalligisten TSV Aubstadt. Aber auch für den Bezirksligisten FC Thulba bleibt er auf gewisse Art und Weise tätig.

22 Partien sind absolviert. Elf stehen noch aus für den TSV Aubstadt, wenn die Saison in der Fußball-Regionalliga Bayern fortgesetzt wird. Weil der Bayerische Fußball-Verband (BFV) am Montag den aktuellen Tabellenführer Türkgücü München als Aufsteiger für die Dritte Liga gemeldet hat und der Verein aus der Wertung genommen wird, wird Aufsteiger Aubstadt um das Erlebnis seines ersten Pflichtspiels im Stadion an der Grünwalder Straße in München-Giesing gebracht.

Weitergehen soll die Saison in der Regionalliga Anfang September. So sieht es der Plan des BFV vor. In die Vorbereitung auf die Partien im Herbst wollen die Aubstädter Anfang Juli einsteigen. Der genaue Termin soll festgelegt werden, wenn Cheftrainer Josef Francic aus dem Urlaub zurück ist.

"Voraussichtlich geht es am 6. Juli los", sagt Vorstandsmitglied Philipp Müller. Klar ist, dass dann an Francics Seite Victor Kleinhenz stehen wird. "Mein Vertrag in Aubstadt beginnt am 1. Juli", sagt der 29-Jährige und bekräftigt: "Ich werde zum Trainingsstart in Aubstadt sein."

Zeit ordentlich zu Ende bringen

Daneben hat Kleinhenz nach eigenen Worten "auch großes Interesse daran", seine Zeit beim FC Thulba "ordentlich zu Ende zu bringen". Seit 2015 ist der Wartmannsrother Spielertrainer beim Verein aus dem Landkreis Bad Kissingen, mit dem er in der Bezirksliga Ost derzeit den achten Rang belegt.

Mit den Verantwortlichen des FC hat er sich nun auf folgendes Modell geeinigt: "Für die Trainingsarbeit werden die Co-Trainer Manuel Hänelt und Florian Heim verantwortlich sein. Bei den Partien am Wochenende werde ich dabei sein, sofern es der Spielplan zulässt." In der Regionalliga kicken die meisten Klubs samstags, in der Bezirksliga sonntags.

Auf Nachfrage informiert Thulbas Pressewart Christoph Adrio, dass Kleinhenz bis Saisonende weiter die Verantwortung für die Mannschaft in den Spielen tragen wird, an denen er teilnimmt. So sei er dort auch für Ein- und Auswechslungen zuständig. Als Nachfolger für Kleinhenz hat Thulba bereits im Januar Oliver Mützel von der DJK Dampfach verpflichtet. Er wird ab der neuen Saison 2021/22 bei den Frankonen als Spielertrainer einsteigen.

Ein anderer künftiger Aubstädter steht dieser Tage unter Strom: Lukas Wenzel (21). Der Steinacher steht noch bis Monatsende beim Regionalligisten 1. FC Lokomotive Leipzig unter Vertrag. Die Sachsen wurden als Tabellenzweiter bei gleicher Punktzahl, aber einem weniger absolvierten Spiel, zum Meister der Staffel Nordost erklärt und kämpfen an diesem Donnerstag, 25. Juni, sowie am Dienstag, 30. Juni, gegen den SC Verl aus der Staffel West um den Aufstieg in die Dritte Liga.

"Wir trainieren seit circa drei Wochen jeden Tag dafür, dass wir gegen Verl gewinnen. Wir sind natürlich davon überzeugt, dass wir den Aufstieg packen", sagt der Torwart, der in der Jugend für den TSV Steinach, den TSV Großbardorf, den FC Rot-Weiß Erfurt und den 1.FC Nürnberg. 2018 wechselte er dann zu Lok Leipzig in die Regionalliga Nordost.