FC Untererthal - VfL Spfr. Bad Neustadt 1:2 (1:0). Tore: 1:0 Andreas Ermisch (40.), 1:1 Thomas Gerhardt (52.), 1:2 Maximilian Mosandl (80., Foulelfmeter).
"Das war die wohl langweiligste erste Halbzeit, die ich in dieser Kreisliga-Saison gesehen habe", berichtete Matthias Schneider. "Und ich habe bislang kein Spiel unserer Mannschaft verpasst." Die Untererthaler hatten sich vorab intensiv mit den Stärken des Gegners befasst und wussten um die Antrittsschnelligkeit und enorme Schussgewalt von Maximilian Mosandl. "Man hat gemerkt, wer bei Bad Neustadt die Tore schießen kann und will. Aber unser Keeper Daniel Hammer war in den entscheidenen Szenen bärenstark und hat tolle Reflexe gezeigt.
So ist es auch zu erklären, dass Mosandl aus dem Spiel heraus kein einziger Torerfolg geglückt ist." In Führung ging die Viktoria durch eine Direktabnahme von Neuzugang Andreas Ermisch, der aus zehn Metern Torentfernung eine präzise Flanke von Lukas Tartler verwertete. Nach der Pause verlegten sich die Grün-Weißen auf ihre altbekannte Konterstärke mit den schnellen Spitzen Lukas und Mathias Tartler. "Wir hätten durchaus ein Tor nachlegen müssen, aber wenn Neustadts Keeper Tobias Lembach schon geschlagen schien, haben wir das Leder nicht aufs leere Tor gebracht." Und so setzte sich am Ende äußerst knapp der spielstarke Gast aus der Rhöner Badestadt durch. Beim spielentscheidenden Strafstoß war Mosandl selbst von den Beinen geholt worden. "Er war ja schon einschussbereit, hätte also seinen Treffer ohnehin auch ohne den Elfer gemacht. Das spielerisch überlegene Team hat gewonnen. Das müssen wir an diesem Wochenende anerkennen und so hinnehmen. Wir haben unsere Konter heute nicht wie gewohnt abschließen können, müssen uns also zum Teil auch an die eigene Nase fassen." bit

TSV Hausen - VfR Sulzthal 6:3 (2:2). Tore: 0:1 Jonas Schmitt (1.), 0:2 Fabian Weber (13.), 1:2, 2:2 Stefan Hautzinger (15., 36.), 3:2 Kevin Ewald (47.), 4:2, 5:2 Sebastian Hautzinger (60., 76.), 6:2 Stefan Hautzinger (86.), 6:3 Maximilian Kirschner (87.).
Torfestival in Hausen, wo der Gastgeber den Aufsteiger trotz eines schnellen 0:2-Rückstandes noch mit 6:3 besiegte. Die Partie begann mit einem Paukenschlag, denn vom Anstoß weg gingen die Gäste in Führung. Nach 13 Minuten hieß es 0:2 und die Lichter schienen für die Hausherren auszugehen. Doch die Mannschaft von Rainer Graumann hat ja noch die drei Hautzinger-Brüder. Stefan schaffte vor dem Pausenpfiff in diesem fairen Match mit einer guten Schiedsrichterleistung den Ausgleich. Erst lief er in einen auf den kurzen Pfosten gezogenen Freistoßball, dann verwandelte er nach einer prima Einzelleistung. Flanke, Kopfball, Tor - so brachte Kevin Ewald seinen TSV kurz nach Wiederbeginn erstmals in Führung, und schon lief es beim Gastgeber wie am Schnürchen. Der erste Treffer von Sebastian Hautzinger bedeutete bereits die Entscheidung. Erneut Sebastian und Stefan Hautzinger erhöhten für die nun groß aufspielenden Einheimischen, bevor Maximilian Kirschner den Schlusspunkt setzte. "Unsere Elf hat nach dem 0:2 eine gute Reaktion gezeigt und das Match auch in der Höhe verdient gewonnen", lautete das Urteil von Harald Markert, Pressewart des TSV. rus

FC Eibstadt 05 - SV Garitz 4:1 (2:0). Tore: 1:0 Daniel Fürst (19.), 2:0 Daniel Rost (44.), 2:1 Florian Schießer (54.), 3:1 Daniel Fürst (70.), 4:1 Pascal Hesselbach (82.).
Eine ganz und gar klare Angelegenheit war dieser Heimsieg für den Aufsteiger FC Eibstadt 05 gegen den SV Garitz, dem Informant Christian Mai "mit freudiger Enttäuschung" nichts als "eine schwache Leistung, kein Feuer und keine Körpersprache" bestätigen mochte. Und fast hätte er dabei vergessen, dass die eigene Mannschaft mit einer tollen Leistung den Gegner auch dazu gezwungen hatte. Nicht zu verzeihen wäre, wenn es noch schief gegangen wäre, das Auslassen zahlreicher hochkarätiger Torchancen in der ersten Halbzeit, die man nur zu zwei Treffern nutzen konnte. Außer ein paar Freistößen und Eckbällen sei es nie gefährlich vor dem FC-Tor geworden. Ja, das einzige Tor für die Garitzer zum 2:1 fiel sogar durch einen kapitalen Fehler in der Hintermannschaft des Siegers. Erst nach diesem Anschlusstreffer war etwas Aufbäumen erkennbar, aber nicht von langer Dauer. Dann setzten sich die Gastgeber wieder mit zwei weiteren Treffern deutlich ab und es wurde noch ein ruhiger Nachmittag für den FC-Ersatztorhüter Stefan Trammer. rus

FC Thulba - FC Bad Brückenau 4:0 (2:0). Tore: 1:0 Florian Heim (28.), 2:0 Tobias Huppmann (31.), 3:0, 4:0 Marius Schubert (47., 52.).
"Es ist mir ein Rätsel, warum wir auch in diesem Heimspiel eine zwanzigminütige Anlaufzeit brauchten, ehe wir den Gegner dominierten", rätselte Thulbas Spielertrainer Victor Kleinhenz, der mit Florian Heim und Julian Wüscher dann allerdings eine Überlegenheit im Mittelfeld schuf. Das 1:0 entwickelte sich aus Gäste-Sicht unglücklich, da der Unparteiische ein Handspiel eines Thulbaers übersehen hatte, aber auf Freistoß entschied, als dieser gefoult wurde. Den Standard von Florian Heim konnte Florian Jakobsche, der Alex Gartung im Kasten vertrat, aber als Feldspieler vermisst wurde, zwar mit den Fäusten aus dem Sechzehner befördern, doch genau auf den Freistoßschützen, der das Leder volley ins Eck setzte. "So ein Tor schießt er auch nicht jeden Tag", seufzte der verletzte Gäste-Trainer Philipp Jakobsche am Spielfeldrand. Und schüttelte kurz darauf noch mehr den Kopf. Nach einem verlorenen Zweikampf von Florian Vogler an der Mittellinie tankte sich Wüscher bis zur Grundlinie durch und bediente den am langen Eck einlaufenden Tobias Huppmann. Die Frankonen blieben bis zum Seitenwechsel gegen jetzt verunsicherte Sinnstädter am Drücker, dabei traf Marius Schubert auf Pass von Maximilian Gah den Außenpfosten (39.). Im Gegenzug hatte Roland Biadacz Pech, dass sein Aufsetzer knapp am Neder-Kasten vorbeischrammte. Kurz nach Wiederanpfiff die Entscheidung, als Marius Schubert erst eine fixe Balleroberung abschloss, dann erneut traf nach einer Kombination über Kleinhenz und Maximilian Heinrich. "Diese Punkte sind vor allem deswegen wichtig, weil uns nun unangenehme Spiele in Bad Neustadt und gegen Bad Königshofen bevorstehen", bilanzierte Victor Kleinhenz. Dessen Gegenüber Philipp Jakobsche hofft derweil auf die Rückkehr von Gartung und Sebastian Ziegler, wird aber erst einmal auf Jaroslav Mierzwiak verzichten müssen, der kurz nach seiner Einwechslung verletzt vom Rasen humpelte. sbp

TSV Nordheim - TSV Rannungen 1:2 (0:0). Tore: 0:1 Fabian Erhard (47.), 0:2 Martin Herbig (60.), 1:2 Johannes Fischer (90.+2, Foulelfmeter). Rot: Christian Hippeli (33.), Pascal Müller (70., beide Nordheim).
"Ich muss den Hut vor der Mannschaft ziehen", lobte Sebastian Schmidt "seinen" TSV Nordheim für den bedingungslosen, kämpferischen Einsatz gegen einen spielerisch übermächtigen TSV Rannungen. Die halbe Stamm-Mannschaft fehlte dem Hausherrn, der sich aber ergebnistechnisch sehr gut aus der Affäre zog. Die beiden roten Karten aber taten Nordheim besonders weh. Dass sich der Gastgeber so lange so gut wehrte, ist das Verdienst des herausragenden Keepers Marcel Heinrich. Er brachte Rannungens Angriff, insbesondere Fabian Erhard und Benni Kaufmann, zur Verzweiflung. "Wir hätten uns über ein 0:5 zur Pause nicht beschweren können", sagte Schmidt. Der Gastgeber sorgte nur zweimal für ein bisschen Gefahr: Johannes Fischer zielte knapp vorbei (16.), ebenso wie Markus Stumpf bei seinem 25- Meter-Freistoß (43.). Nach Wiederbeginn brach Rannungen mit dem schnellen 1:0 den Bann, blieb im Vorwärtsgang und erhöhte auf 2:0. Trotz Unterzahl kamen die Nordheimer noch zum späten Anschlusstreffer. rus


Außerdem spielten

TSV Großbardorf II - SV Rödelmaier 0:3 (0:0). Tore: 0:1 Sergej Schmidt (53.), 0:2 André Raab (72.), 0:3 Christian Hofgesang (87.). Bes. Vorkommnis: Markus Werner (Rödelmaier) pariert Handelfmeter von Jean Bosco Makengo (48.)
TSV Bad Königshofen - SG Heustreu/Hollstadt 2:0 (1:0). Tore: 1:0 Marcus Lockner (17. Foulelfmeter), 2:0 Thorsten Eckart (88.).
SV Burgwallbach/Leutershausen - Spfr. Herbstadt 3:2 (0:2). Tore: 0:1 Jochen Kneuer (8.), 0:2 Moritz Hess (36.), 1:2 Benedikt Floth (51.), 2:2 Thorsten Fleckenstein (85.), 3:2 Benedikt Floth (90.).