SV Obererthal - TSV Steinach 1:3 (1:1). Tore: 0:1 Philipp Kirchner (6.), 1:1 Erik Widiker (36.), 1:2 Maximilian Hein (79.), 1:3 Steffen Schmitt (87.).
Tabellenführer Steinach zeigte in Obererthal viel Kombinationsfußball und eine spielerisch gute Leistung, wie SV-Trainer Tim Herterich anerkennen musste: "Wir konnten zwar kontern, haben unsere Chancen aber leider nicht genutzt." Beim 1:0 kombinierte sich Steinach durch das Zentrum, auf der Seite lief Verteidiger Philipp Kirchner durch und schoss den Ball ins lange Eck. Obererthal kam nach einer Flanke von Johannes Rüth durch einen Kopfball von Erik Widiker zum Ausgleich. "In der letzten Viertelstunde hat Steinach eiskalt zugeschlagen", sagte Herterich. "Unsere Leistung war insgesamt aber in Ordnung, wir sind am Schluss bestraft worden. Man muss aber anerkennen, dass Steinach verdient gewonnen hat."

SV Römershag - FC Westheim 0:3 (0:1). Tore: 0:1 Maximilian Seit (16.), 0:2 Maximilian Schaub (73.), 0:3 Yanik Pragmann (74.).
Chancen hatte der FC Westheim zwar, aber "wir haben uns sehr schwer getan", sagte Westheims Spieler und Abteilungsleiter Maximilian Schaub. Aus kurzer Distanz hatte Maximilian Seit den Römershager Torwart German Steile überlupft. "Für die aussichtslose Tabellensituation hat Römershag bis zum Schluss dagegen gehalten und sich nicht aufgegeben", sagte Schaub, der selbst das 2:0 erzielte, indem er überlegt an Steile vorbei einschob. Nach einem Abschlag von Westheims Torwart Leon Wahler legte Yanik Pragmann das 3:0 nach. "Das Ergebnis spiegelt nicht unsere Leistung wider, die gut war", sagte SV-Trainer James Galloway.


SG Reiterswiesen/Post SV Bad Kissingen - VfR Sulzthal 0:5 (0:3). Tore: 0:1 Timo Eichmann (17.), 0:2, 0:3 Tim Eckert (31., 32.), 0:4, 0:5 Luca Hartmann (80., 89.).
Ein wenig zu hoch sei das Ergebnis für Sulzthal gewesen, aber trotzdem gerecht, wie SG-Pressewart Tobias Vogel sagte: "Wir haben das Spiel die ersten 20 Minuten dominiert und hatten einige Hochkaräter." Gani Dervisi und Florian Heller hätten eine ihrer Chancen verwerten müssen. Dass sich so etwas rächt, merkten die Reiterswiesener, als wie aus dem Nichts Timo Eichmann den Ball aus 20 Metern im Winkel unterbrachte. Das bremste die Gastgeber etwas, das Spiel wurde zerfahrener, "ohne dass Sulzthal groß aufgespielt hätte", sagte Vogel. Durch individuelle Abwehrfehler gelang Tim Eckert das 2:0 und 3:0. "Nach der Halbzeitpause haben wir alles versucht, aber es war wie verhext: Wenn wir mal frei zum Schuss gekommen sind, hat den Ball noch einer von der Linie gekratzt oder der Tormann hat sich reingeschmissen." In der letzten halben Stunde warf Reiterswiesen noch einmal alles nach vorne. "Aber Sulzthal hat nichts mehr anbrennen lassen."

SV Morlesau/Windheim - SV Garitz 2:1 (1:0). Tore: 1:0 Stefan Thoma (23.), 2:0 Philipp Bold (57.), 2:1 Simon Herold (75.). Gelb-Rot: Benedikt Niebling (87., Garitz).
Weil Garitz nur bei Standards gefährlich war, geht der knappe Sieg für den SV Morlesau/Windheim in Ordnung. "Philipp Bold hätte schon früh das 1:0 machen müssen", sagte Christopher Schmitt. Seine vertane Chance machte er mit dem Treffer zum 2:0 wieder gut. Zuvor hatte Nico Neder für Daniel Doschko aufgelegt, dessen Hereingabe schob Bold ins Tor. Danach wäre Garitz fast ein Eigentor passiert, als ein eigener Spieler den Ball am SV-Torwart vorbeigelegt hatte, aber klären konnte. "Wie aus dem Nichts fiel das 2:1 - der Volleyschuss von Simon Herold aus 20 Metern war unhaltbar", sagte Schmitt. Nach der gelb-roten Karte für Benedikt Niebling wegen Meckerns wurde es noch einmal hektisch auf beiden Seiten, aber der SV verwaltete das knappe Ergebnis.

DJK Schondra - SG Gräfendorf /Wartmannsorth 0:2 (0:1). Tore: 0:1 Vitali Keil (4.), 0:2 Philipp Hölzer (61.).
Das Spiel der beiden abstiegsbedrohten Mannschaften hatte kein Kreisklassenniveau. Vor allem die DJK Schondra bot ihren Anhängern eine sehr schwache Vorstellung. Auch die sonst geordnete Defensive leistete sich gravierende Fehler. Das Offensivspiel fand eigentlich gar nicht statt. In der ersten Halbzeit bekam SG-Torwart Manuel Wießner keinen Ball auf sein Tor. Bereits die erste Gästeaktion, die eigentlich keine war, führte zur Führung. Ein Freistoß von Vitali Keil aus 40 Metern fand den Weg ins Tor, weil Torwart Marius Müller den Ball durch seine Hände gleiten ließ. Die SG Gräfendorf war in der Folge klar die gefährlichere Mannschaft, für die Philipp Hölzer unbedrängt zum 2:0 einköpfen konnte. Ein Lebenszeichen der DJK Schondra gab es lediglic, als Mario Hägerich einen Flugkopfball knapp am Tor vorbei köpfte und Ferdinand Leitsch einen Freistoß an die Querlatte setzte.