TV/DJK Hammelburg II - TSV Röttingen 3:0 (25:22, 25:22, 25:20).
Immer besser hat sich die junge Hammelburger Zweite als Aufsteiger in der Landesliga akklimatisiert. Zwei glatte Siege belegen das. Gegen Röttingen fand das Team gut ins Spiel, baute die Führung bis auf vier Punkte aus. Die Gäste kämpften sich zurück (18:18), doch die Hammelburgerinnen zogen ihr Ding durch. "Im zweiten Satz führte Röttingen bis zum 20:17, aber wir haben den Satz noch drehen können ", berichtete Mona Bindrum. Das gab der Mannschaft die nötige Sicherheit, die im dritten Durchgang konstant ihr Niveau hielt. Besonders Eva Wüscher tat sich mit starken Angriffsaktionen hervor.

TV/DJK Hammelburg II - VC Katzwang-Schwabach II 3:0 (25:13, 25:23, 25:21).
Und die jungen Damen von der Saale machten im zweiten Spiel da weiter, wo sie im ersten aufgehört haben. Mit kraftvollen Aufschlägen brachten sie den Gegner aus dem Konzept und fuhren einen mehr als deutlichen Satzgewinn ein. Ein zweites Mal wollten sich die Gäste nicht so abschießen lassen, kämpften um jeden Ball. Lange Ballwechsel waren die Folge, zudem erlaubte sich die Heimmannschaft eine kurze Schwächephase. Dennoch ging auch der zweite Durchgang an den TV/DJK. Mit einer aufmerksamen Abwehr und dem absoluten Willen zum Sieg ließ Hammelburg mit der Unterstützung der Fans im dritten Satz nichts mehr anbrennen. Nicht unerwähnt soll bleiben, dass Thomas Oschmann in der vergangenen Woche von seinem Amt als Trainer zurückgetreten ist. "Gewisse Strukturen sind leider so verhärtet, dass es einfach keinen Spaß mehr macht", so Oschmanns Begründung.

TSVgg Hausen - TSV Lengfeld 0:3 (23:25, 14:25, 22:25).
Nicht so chancenlos, wie es ein 0:3 vermuten lässt waren die Häuslerinnen. Bei 15:24 gelang es Katja Fuchs mit druckvollen Aufschlägen den Gegner aus dem Konzept zu bringen. Bei 23:24 nahm Lengfeld eine Auszeit und entschied anschließend den Satz für sich. Eindeutig verlief der zweite Durchgang zu Gunsten der Gäste, was auch der Tatsache geschuldet war, dass die schon dünn besetzte Heimmannschaft durch eine Verletzung von Sabine Heidt beim Block aus dem Tritt kam. "Sechs Aufschlagfehler sind mit Blick auf den Punktestand am Ende ärgerlich", resümierte Trainer Robert Seller nach dem dritten Satz. Vor allem Libera Lisa Janocha hatte mit präziser Annahme und hervorragender Abwehr für die nötige Stabilität gesorgt. "Tabellenführer Lengfeld wäre schlagbar gewesen, denn es fehlten uns drei Stammspielerinnen", so Robert Seller.

TSVgg Hausen - TSV Iphofen II 3:1 (13:25, 25:14, 25:15, 25:17).
Der musste registrieren, dass bei seinem Team im zweiten Spiel zunächst nichts passte. Allein die ersten sechs Angriffe landeten im Netz oder im Aus. Auch im weiteren Satzverlauf war keine Besserung zu erkennen. Hausen stellte um auf Katja Fuchs als Zuspielerin. "Das brachte die Wende. Lisa Janocha glänzte weiter in Abwehr und Annahme und Diagonalspielerin Elli Kühnlein drehte den Angriffshahn auf", freute sich Robert Seller über den Ausgleich. Nun hatte Hausen den Rhythmus gefunden; Theresa Müller ließ sich vom Schwung mitreißen und glänzte mit effektiver Blockarbeit und Druck im Angriff. Mit der 2:1-Führung im Rücken fand sich Monique Junge, die die verletzte Sabine Heidt vertrat, auf ungewohnter Position immer besser zurecht und zeigte vor allem in der Schlussphase des Satzes ihr Können im Angriff. "Wir haben drei wichtige Punkte geholt und das letzte Spiel des Jahres gewonnen. Das nimmt viel Druck von der Mannschaft und dem Trainer", atmete Robert Seller auf.