Den Verantwortlichen des TSV Münnerstadt ist es in der aktuellen Situation ein wichtiges Anliegen, dass auch abseits des sonst üblichen Sportbetriebs Solidarität großgeschrieben wird. Vorstandsmitglied Johannes Wolf ist optimistisch, dass der Verein die Krise überstehen wird. "Ein Sportverein ohne Sport - ein Szenario, das wir uns vor einigen Tagen nicht in den schlimmsten Träumen hätten vorstellen können, (...) ist nun Realität", schreibt der Verein auf seiner Facebook-Seite. Diese Tatsache verkomme in der derzeitigen Lage jedoch zur "absoluten Nebensächlichkeit". Johannes Wolf appelliert an alle Mitglieder sowie alle Bürgerinnen und Bürger Münnerstadts und darüber hinaus: "Unser aller Anliegen muss es uneingeschränkt sein, zur Verlangsamung des Coronavirus beizutragen." Der Vorstand habe aber den Eindruck, dass die Botschaften - sei es von Virologen, vom Ministerpräsidenten oder der Bundeskanzlerin - bei der überwiegenden Mehrheit ankomme.

Die Abstandsregelung bedeute nämlich nicht, dass soziale und emotionale Kontakte auf der Strecke bleiben dürfen. "Es geht bei der Regelung rein um physische Kontakte, wir müssen - mit dem nötigen Abstand - enger zusammenrücken denn je", macht der Vorstand deutlich.