SG Garitz/Nüdlingen II - TG Heidingsfeld 18:19 (11:9).
Eine gute erste Halbzeit hat der SG Garitz/Nüdlingen II gegen Heidingsfeld nicht zum Sieg gereicht. Nach einem etwas verhaltenem Start hatte die SG gut ins Spiel gefunden, die Spielvariante über den 4:2 Angriff funktionierte. Das war die Grundlage für den Zwei-Tore-Vorsprung zur Halbzeit. Und es ging vorerst so weiter: Nach Pause baute die SG den Vorsprung weiter bis zum 17:12 auf. Dann riss jedoch der Faden gerissen, in der Abwehr wie in der Defensive. Man agierte zu harmlos, kassierte ein Gegentor nach dem anderen und musste das Feld schließlich mit einer 18:19-Niederlage. Durch diese vermeidbare Schlappe ist der schade, denn damit ist der Absteig der Reserve besiegelt.
Tore für die SG: Pia Steinegger (5), Elenea Keßler (3/3), Sarah Zintl, Marina Titt (je 2), Anja Zimmermann (2/1), Milena Schmitt, Nadja Heer, Nicola Krapf (je 1).

TV/DJK Hammelburg - SG Dettelbach 27:24 (13:15).
Einsatz, Leidenschaft und taktisches Geschick waren Hammelburgs Trümpfe beim überraschenden 27:24-Sieg über den Mitabstiegskonkurrenten. Mit diesem Erfolg zogen die Saale-städterinnen mit Pleichach II und Dettelbach punktemäßig gleich, benötigen aber im letzten Spiel bei der HSG Thüngersheim mindestens einen Punkt, um dem direkten Vergleich aus dem Wege zu gehen. Hier zögen die Hammelburgerinnen den Kürzeren. Matchwinnerinnen waren zweifellos die "Grande-Damen" Nicole Schröter und Ute Leidner, die mit ihren insgesamt 21 Toren den Gegner fast im Alleingang erledigten. Moral zeigte Hammelburg nach dem verletzungsbedingtem Ausscheiden von Neuzugang Martina Wimmer. Bis Mitte der zweiten Halbzeit war es eine Berg-und Talfahrt. Das Geschehen wogte hin und her, ehe den Gastgeberinnen ein Zwischenspurt bis zum 21:19 gelang.
"Da hatte unser Motor richtig gezündet, diesen Vorsprung gaben meine Spielerinnen nicht mehr aus den Händen", sagte ein zufriedener Heimcoach Gerd Schäfer nach Spielende.
Tore für Hammelburg: Nicole Schröter (12), Ute Leidner (9), Verena Reis (3), Katrin Simon, HelenFaust, Johanna Leiher (je 1).
TSV Mellrichstadt - DJK Nüdlingen 33:14 (19:6).
Zum Saisonabschluss setzte es noch eine böse Schlappe für die Herren der DJK Nüdlingen in der Bezirksoberliga, die mit einer 14:33-Niederlage aus Mellrichstadt heimkehrte. Dennoch durften die DJKler jubeln, die trotz aller Widrigkeiten den Klassenerhalt geschafft haben. Wie Trainer Oliver Speck bestätigte, wurden der HSV Bergtheim und der TV/DJK Hammelburg, die vor Rundenbeginn das Handtuch geschmissen hatten, als die beiden Absteiger benannt. Das Spiel begann relativ ausgeglichen, die DJKler hatten noch genügend Körner im Köchel und hielten die Hausherren bis zur 20. Minute etwas auf Distanz, sie führten nur mit 10:6. Mit zunehmender Spieldauer sahen sich Specks Schützlinge aber überrannt, die einfach zu viele Meter an Boden preisgaben. "Unsere Personaldecke war zu dünn, um über die Distanz erfolgreich Widerstand leisten zu können", sagte Speck. Während der TSV das Tempo auch nach dem Seitenwechsel hochhielt, machte sich mit zunehmender Spieldauer Nüdlingens kleiner Kader bemerkbar, das Ergebnis wurde bis zum 14:33-Endstand immer deutlicher.
Tore für Nüdlingen: Maximilian Memmel (5), Sebastian Wilm (4/1), Alexander Schmitt (3), Marcel Jouck, Philipp Wilm (je 1).

FC Bad Brückenau II - HSG Volkach II 30:20 (15:10).

Gegenüber der Mellrichstädter Schmach war Bad Brückenaus Reserve auf allen Positionen besser besetzt. Gecoacht wurden die Kurstädter übrigens von der ehemaligen Oberliga-Spielerin Nadine Pragmann, deren Gatte Michael den Platz zwischen den Pfosten eingenommen hatte. Als Trainer hatte Ralf Müller zur Pfeife gegriffen. Dank einer disziplinierten wie engagierten Leistung hatten die Hausherren das Spiel von Beginn an im Griff. Selbst kreative Abwehrvarianten der Gäste brachte die FC-Reserve nicht in Verlegenheit, von der Bank aus hatte Pragmann alles im Griff, wusste auf alle taktischen Kniffe der Gäste eine Antwort. Und war doch einmal Gefahr im Verzuge, sorgte erneut Simon Peter mit seinen Toren für Entlastung.
Tore für Bad Brückenau II: Simon Peter (11/4), Jan Markovics (5), Sven Markovics, Yannick Reim (je 4), Nick Schumm (3), Jan Häusler (2), Urs Grewen (1).