Sarah Zintl bringt es stellvertretend für ihre Teamkolleginnen auf den Punkt: "Wir haben uns während der Saison gesteigert und sind als Team zusammengewachsen. Natürlich hätten wir gerne die Saison verlustpunktfrei zu Ende gespielt und anschließend mit unseren Fans die Meisterschaft gefeiert", sagt die Spielerin der SG Garitz/Nüdlingen. Zwar wurde die Saison bekanntlich vorzeitig beendet aufgrund der Corona-Pandemie, aber die längst gewonnene Meisterschaft in der Bezirksliga und der Aufstieg in die Bezirksoberliga haben Bestand. "Ich denke mal, dass keiner damit gerechnet hat, dass wir diese Saison so durchstarten und mit null Verlustpunkten aufsteigen würden", bekräftigt Marina Titt. Ein Kunststück, welches den SG-Damen übrigens bereits in der Vorsaison in der Bezirksklasse gelungen war. "Es gab durchaus schwierige Phasen, in denen wir mit gerade einmal neun Spielerinnen angetreten sind. Trotzdem haben wir gelernt, füreinander zu kämpfen", findet SG-Pressesprecherin Elena Keßler.

Früh erkämpften sich die Garitzerinnen und Nüdlingerinnen den Respekt ihrer Gegner. "Wir konnten kaum glauben, dass es so gut läuft. Schade ist natürlich, dass wir diese tolle Saison nicht zu Ende bringen konnten." Elena Keßler möchte sich umso mehr bei den Fans bedanken. "Die große Unterstützung hat uns noch mal einen extra Kick gegeben und war ein Ansporn, immer zu kämpfen."