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Hammelburg
Volleyball

Severin Hauke verstärkt die Hammelburg Volleys

Die Teambuilding-Maßnahmen bei den Saalestädtern gehen in die nächste Runde.
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Ist nach Lorenz Karlitzek der zweite Neuzugang der Hammelburg Volleys: der 19-jährige Severin Hauke. Foto: Marcel Alber
Ist nach Lorenz Karlitzek der zweite Neuzugang der Hammelburg Volleys: der 19-jährige Severin Hauke. Foto: Marcel Alber

Mit Severin Hauke präsentieren die Saalestädter nach Lorenz Karlitzek ihren zweiten Neuzugang und sind stolz, erneut einen Perspektivspieler nach Hammelburg zu holen. Der 19-Jährige, zuletzt beim Liga-Konkurrenten TSV Mimmenhausen aktiv, wird in Würzburg ein Studium beginnen.  "Der Tipp kam von seinem Cousin Moritz Rauber. Wir wussten, dass Severin nach dem Internat ein Jahr in Australien war und sich vorstellen konnte, in Würzburg zu studieren", verrät Hammelburgs Vorstandsmitglied Frank Jansen.

Treffen auf halber Strecke

Weil in der Corona-Krise ein persönliches Treffen oder gar Probetraining kaum möglich war, blieb es zunächst bei einer interaktiven Kommunikation. "Als die Maßnahmen gelockert wurden, habe ich mich mit unserem Pressesprecher Olly Wendt sofort ins Auto gesetzt, um uns mit Severin und seinen Eltern auf halbem Wege zwischen Hammelburg und Friedrichshafen zu treffen. Bei einem Italiener hatten wir ein gutes und vertrauensvolles Gespräch", beschreibt Frank Jansen die Hammelburger "Pizza Connection". Danach besprach sich Hauke noch einmal intensiv mit seinen Eltern und Freunden und nutzte einen Besuch in Würzburg, um sich ein Bild von seiner zukünftigen Studienstadt zu machen.

Der gebürtige Friedrichshafener begann mit elf Jahren seiner Leidenschaft Volleyball zu frönen und durchlief beim großen VFB Friedrichshafen alle Jugendmannschaften. Ein dritter Platz bei der deutschen Meisterschaft und zahlreiche Podiumsplätze bei württembergischen und süddeutschen Meisterschaften stehen in der Erfolgsbilanz des jungen Mannes vom Bodensee. In der Saison 2015/16 folgte die Berufung in die vereinseigene Kaderschmiede, dem Volleyballinternat Friedrichshafen, wo neben der Schule fast täglich trainiert wird. Mit dem Stützpunktteam sammelte Hauke in der 2. Bundesliga Spielerfahrung. Nach dem Abitur folgten private Auslandsaufenthalte in Bali, Australien und Tasmanien, um nach seiner Rückkehr für eine Saison beim TSV Mimmenhausen anzuheuern. "Dieses Jahr war für mich sehr wertvoll, da ich mich unter Christian Pampel weiterentwickeln konnte. Das ist eine tolle Truppe, die mich als jungen Spieler schnell und gut akzeptiert hat", sagt Hauke über seinen Ex-Verein. 

Den Opa freut's

Für den 19-Jährigen, der sowohl die Mittelblocker- als auch Außen-Annahme-Position begleiten kann, beginnt nun ein neuer Lebensabschnitt. "Ich bin happy, mein Studium in Würzburg mit einem Spielen auf sehr gutem Niveau verbinden zu können und freue mich sehr auf die Spiele vor dem zahlreichen Publikum in Hammelburg", so Hauke. "Und ich finde es klasse, bald mit meinem Cousin gemeinsam auf der selben Feldseite zu stehen, bisher waren wir ja stets sportliche Rivalen." Bei Moritz Rauber ist die Vorfreude nicht minder groß: "Jetzt muss die Familie nur noch ein Team anfeuern, das wird unseren Opa ganz besonders gefallen."

Die Saalestädter unterstreichen mit dem Neuzugang ihre selbst gesteckten Ziele: "Wieder ist es uns gelungen, einen talentierten Perspektivspieler nach Hammelburg zu holen. Damit unterstreichen wir unser Konzept, junge Spieler  auf hohem Niveau Volleyball spielen zu lassen, einhergehend mit einem Studium oder einer Ausbildung", sagt Frank Jansen.  

Mit der Verpflichtung von Hauke, haben die Saalestädter ihr Versprechen eingehalten, bis Ende Juni den Kader "zumindest zu 90 Prozent zu komplettieren. Wir haben in den vergangenen Wochen mit allen Spielern intensive Gespräche geführt. Jetzt freuen wir nun auf einen hoffentlich baldigen Trainingsbeginn", sagt Wendt.

Karlitzeks im Nationalkader

Nur ein Spieler wird dann zunächst für zwei Wochen fehlen: Lorenz Karlitzek, der zusammen mit seinem in Italien spielenden Bruder Moritz in den Kader der Nationalmannschaft berufen wurde und einen Lehrgang in Kienbaum samt Länderspielen gegen Polen absolvieren wird.