Großbardorfs Reserve gefürchtet

Von den Teams aus dem Nachbarlandkreis Rhön-Grabfeld wurden die meisten Vorschusslorbeeren an die zweite Mannschaft des TSV Großbardorf verteilt. Der ziemlich umgekrempelte Kader, den Coach Markus Bach aber erst ausbalancieren muss, ist schon deswegen gefürchtet, weil ab und an Spieler des Bayernligakaders eingebaut werden. Vorrangiges Ziel der "kleinen Gallier" ist aber die Weiterentwicklung junger Spieler. "Ein Aufstieg wäre dann für diese eine weitere Herausforderung und lehrreich", sagt Markus Bach.

Ob der letztjährige Tabellenzweite Spfr. Herbstadt noch einmal im Meisterschaftsrennen mitmischen kann, ist zu bezweifeln. Die Abgänge von Spielmacher Christoph Rützel und das Karrierende von Verteidiger Jürgen Butz wiegen schwer.

Eher für den Aufstiegskampf in Frage kommen dürfte der FC Strahlungen mit seinem bekannten neuen Trainer Oliver Schönwiesner. Das glauben die FC-Verantwortlichen auch. Das Team mit Kunstrasenplatz hat keine Abgänge zu verkraften. Sein Coach hofft, dass die Mannschaft, die wegen Verletzungspechs in der Rückrunde nur auf Platz sieben einkam, diesmal viele Alternativen im Kader aufweist.

Lange im Aufstiegskampf der letzten Saison verwickelt war auch der SV Burgwallbach. Doch der Ausfall von Torjäger Benedikt Floth und Spielmacher Marcel Mölter im Frühjahr ließ die Elf von Coach Alexander Leicht auf den achten Tabellenplatz abstürzen. Verstärkt mit einigen Neuzugängen von den Spfr. Bad Neustadt soll das nicht mehr passieren. Das Saisonziel, bis zum Ende oben mitspielen, muss als Warnung an alle Konkurrenten verstanden werden.