"Diese Liga ist hinsichtlich der Spielstärke der Mannschaften so ausgeglichen wie schon lange nicht mehr." So oder ähnlich äußern sich die Trainer der 16 Vereine der Kreisliga Rhön. Sie balgen sich zum einen um die zwei Aufstiegsplätze und stemmen sich zum anderen gegen die zwei Abstiegsplätze.

Nachdem die Liga von 15 auf 16 Vereine aufgestockt wurde, sind die Klubs zusätzlich gefordert. Wobei der Landkreis Bad Kissingen sieben Klubs - so viele wie schon lange nicht mehr - stellt. Diese Sieben geben sich vor dem Saisonstart selbstbewusst, was zum einen an der bei allen Mannschaften ordentlichen Vorbereitung und zum anderen an der qualitativen und quantitativen Verstärkung der Kader liegt.

Riedenberg hat eine Mission

Naturgemäß zu den Topfavoriten gehört der SV Riedenberg. Der Bezirksliga-Absteiger versucht sich mit seinem neuen Trainer Michael Leiber am sofortigen Wiederaufstieg. "Ich sehe uns dabei in dieser Hinsicht nicht unter Druck", erklärt der vom SC Diebach gekommene Neu-Coach. "Unser Ziel ist es, die vielen jungen Spieler mit den Routiniers zu einem Team zu formen, das erst einmal ansehnlichen Fußball spielt."

Dass damit auch Erfolg verbunden sein soll, ist klar. Wie ambitioniert die Grün-Weißen sind, bewiesen sie in der 2. Pokalrunde, als sie den favorisierten Bezirksligisten aus Bad Kissingen nach Elfmeterschießen bezwangen. Personell gibt es den Wermutstropfen, dass Christoph Dorn operiert wurde und erst einmal ausfällt. Dafür dürfen die SV-Fans gespannt sein, wie das Comeback des langzeitverletzten Marcel Gebhart verlaufen wird.