SV Riedenberg - TSV/DJK Wiesentheid.
Mit einem ambitionierten Verfolger bekommt es der SV Riedenberg (2./29) im Heimspiel gegen den TSV/DJK Wiesentheid (4./23) zu tun. Allerdings unterlag das TSV-Team um Trainer Dominik Hochrein bei Kellerkind Güntersleben völlig überraschend mit 1:3 . Auch die Riedenberger Klug-Truppe ging beim SV Rödelmaier nicht als Sieger vom Feld. Zu wenig Zielführendes brachten die Grün-Weißen zustande, weil aber Keeper Florian Dorn ohne Probleme seinen Kasten sauber hielt, kratzte man bei der Nullnummer zumindest einen Punkt. "Positiv war, dass unsere Abwehr sehr stabil agierte und wir meistens das Spiel von hinten ordentlich eröffnet haben. Leider hatten wir im Mittelfeld, auch durch das gute Pressing des Gegners, etwas Probleme. Das werden wir gegen Wiesentheid versuchen besser zu machen", verspricht Rüdiger Klug.
In die Karten spielt ihm dabei sicherlich, dass der Kader nach längerer Zeit bis auf den Weltreisenden Simon Hergenröder wieder komplett ist. "Dadurch ist unsere Flexibilität im Spiel wieder höher, das hat uns im bisherigen Saisonverlauf ausgezeichnet. Es gilt jetzt, im Training und Match Nuancen zu verbessern, die unsere Spielweise schneller und trotzdem sicherer machen. Das ist Detailarbeit und das sehe ich als meinen Auftrag", beschreibt Klug die Stellschrauben, die etwas justiert gehören. "Wiesentheid ist eine Mannschaft die oben anklopft und da erwarte ich von meiner Mannschaft die immer dazugehörige Ernsthaftigkeit, eine gute Leistung und möglichst drei Punkte, bevor wir nach einem weiteren Heimspiel gegen Krum durch die Riedenberger Kirmes eine kleine Spielpause haben."

DJK Dampfach - TSV Münnerstadt.
1:1 spielte der TSV Münnerstadt (7./20) im Verfolgerduell gegen Oberschwarzach. Das blanke Resultat stellte TSV-Coach Adrian Gahn nicht zufrieden, die gezeigte Leistung war dagegen absolut im grünen Bereich. Aufwand und Ertrag stehen derzeit im Missverhältnis - ein Fakt der sich im Auswärtsspiel bei der DJK Dampfach (9./14) ändern soll. "Aktuell lassen wir so viele Chancen liegen. Ich wäre froh, wenn wir wieder mal mehr als ein Tor schießen würden. Es war ja schon fast bezeichnend, dass mit Tobi Kröckel ein Sechser den Treffer erzielte", richtet Gahn eine klare Ansage an seine Offensivkräfte, die es gegen Oberschwarzach verpassten, den Sack durch einen zweiten Treffer zuzumachen. Die Strafe folgte auf dem Fuße, die Gäste machten in den Schlussminuten mobil und kamen noch zum Ausgleich. Das Experiment mit umformierten Reihen (Gahn: "Auf neuen Positionen sind Spieler konzentrierter, das habe ich als Spieler selbst so empfunden") sah der Trainer dennoch als gelungen an. So zeigte zum Beispiel Ahmet Coprak auf der für ihn ungewohnten Defensivposition gute Ansätze und könnte dort auch in Dampfach zum Einsatz kommen, obwohl Philipp Müller nach überstandenem Infekt zurückkehrt. Gegner Dampfach konnte sich durch den 3:0-Auswärtserfolg über Aufsteiger Krum im Abstiegskampf etwas Luft verschaffen. "Dampfach spielt ganz unkonventionell mit einer defensiven Dreierkette und einem starken Abwehrchef Paul Tudor. Im Mittelfeld haben sie mit Marcel Gerber und Stefan Greb zwei erfahrene Leute. Vor allem Greb füttert die Spitzen mit gescheiten Pässen. Zudem kickt dort mit Dominik Ebert jemand, mit dem ich noch zusammen bei den Turnern gespielt habe", weiß Gahn. Froh ist man im Mürschter Lager über die Rückkehr von Fabian May, der die Ladehemmung in der Offensive beheben könnte.

FC Fuchsstadt - TSV Forst.
"Wir hoffen, dass es sich herumgesprochen hat, dass wir wieder schönen und erfolgreichen Fußball spielen und wieder ein paar mehr Leute den Weg zum Kohlenberg finden", betreibt Dirk Züchner, Trainer des FC Fuchsstadt (6./22), Werbung für das Heimspiel gegen Wiederaufsteiger TSV Forst (13./12). Die machte sein Team schon vor Wochenfrist mit dem klaren 3:0-Auswärtssieg beim FC Gerolzhofen. "Wir haben dort zwar die erste Viertelstunde etwas verschlafen, danach hatten wir aber alles im Griff. Gerolzhofen war nur bei ruhenden Bällen gefährlich, aus dem Spiel heraus haben wir fast nichts zugelassen. Und unsere Offensive um Jogo Feser, Simon Bolz, Andreas Graup und Tobias Bold hat das sehr gut gemacht", lobte der FC-Coach. Im Fuschter Lager hofft man natürlich, dass die "fantastischen Vier" auch gegen Forst an die zuletzt gezeigte Leistung anknüpfen. Der Aufsteiger verlor unlängst zu Hause gegen Spitzenreiter Unterpleichfeld mit 0:1 und hinkt den Erwartungen etwas hinterher. Aus den letzten zehn Partien ging die Truppe von Udo Romeis nur einmal als Sieger vom Platz und der hing beim 2:1 über Kellerkind Güntersleben am seidenen Faden. Auch Dirk Züchner wundert sich ein wenig. "Ich hatte sie heuer mit in die Spitzengruppe gerechnet. Das ist eine sehr erfahrene Mannschaft mit Spielern wie zum Beispiel Florian Hetzel. Und Erfahrung ist in dieser Liga eine wichtige Komponente." Der Ex-05er Hetzel ist mit sechs Treffern gleichzeitig erfolgreichster Forster Torschütze. Simon Bolz kommt schon auf neun Tore. "Wir haben jetzt eine gute Serie hingelegt. Wenn wir mit dem gleichen Engagement wie in den letzten Wochen auftreten, werden wir gewinnen. Auch wenn unsere Personaldecke weiter dünn bleibt", denkt Züchner im Idealfall an eine Fortsetzung.