SG Oberleichtersbach - SG Oehrberg 0:2 (0:1). Tore: 0:1 Robin Schneider (13.), 0:2 Tim Schlereth (48.).
Gut Ding will Weile haben. Viel tat sich im Duell der Tabellennachbarn zunächst jedenfalls nicht, ehe die Gäste die Initiative ergriffen und für den ersten Aufreger sorgten mit dem Führungstor. Erzielt von Robin Schneider nach der Flanke von Tim Schlereth, und zu platziert für den Oberleichtersbacher Torsteher Franz Heinle. Ein Treffer, der der bis dahin trägen Partie in Detter endlich Schwung verlieh. Jetzt meldete sich auch der Gastgeber mit dem so eben noch geblockten Schuss von Tizian Zeier und der ausgezeichneten Gelegenheit für Simon Limpert, ehe auf der anderen Seite Tim Schlereth die Möglichkeit zum zweiten Gästetreffer liegen ließ.

"Es ging jedenfalls ordentlich zur Sache, auf beiden Seiten", berichtete Steffen Kessler. Der Vorsitzende des SV Detter-Weißenbach, dessen Verein zusammen mit dem SV Zeitlofs die meisten Spieler in der gastgebenden Spielgemeinschaft stellt, lobte zudem den Einsatz von Alexander Nikolai und Ben Kornweih, die eigentlich noch dem U-13-Jahrgang angehören, aber aufgrund des dünnen Kaders zum festen Stamm der Mannschaft zählen, die mit Felix Schüßler auf einen ihrer Leistungsträger verzichten musste.

Das Engagement der Protagonisten blieb auch nach Wiederanpfiff gleichbleibend hoch. Knapp am Tor vorbei zischte der Schuss vom läuferisch wie kämpferisch überzeugenden Oberleichtersbacher Lukas Hägerich, als Jannik Sell die Flugbahn des Balles zuvor falsch eingeschätzt hatte. Danach bewies der Oehrberger Libero Qualitäten als Vorbereiter, denn nach seiner Freistoßflanke lupfte Tim Schlereth das Leder trotz Bedrängnis gekonnt über den Oberleichtersbacher Torwart, der kurz darauf auf dem Posten war im Duell mit Robin Schneider nach der Flanke von Lukas Müller. In dieser kampfbetonten und für den Schiedsrichter nicht einfach zu leitenden Begegnung verhinderte Oehrbergs Zerberus Jonathan Wehner mit der Parade gegen Marius Enders den Anschlusstreffer und damit ein mögliches Comeback der Hausherren. "Das war von uns eine gute und geschlossene Mannschaftsleistung. Vor allem über das zentrale Mittelfeld mit den Zwillingsbrüdern Luis und Philip Wenzel wurde viel Druck ausgeübt. Ich denke, dass wir verdient gewonnen haben", sagte Randolf Sell, dessen Elf sich auf Platz vier verbesserte.