SV Riedenberg - FC Geesdorf.
Schnellstmöglich zurück in die Erfolgsspur möchte der SV Riedenberg (7./31) nach zwei knappen Niederlagen im neuen Jahr. Einfach wird dieses Unterfangen für die Elf von Trainer Rüdiger Klug keineswegs, schlägt doch mit dem FC Geesdorf (4./32) eines der Topteams der Liga im oberen Sinngrund auf. Neben den benachbarten Tabellenrängen eint die Mannschaften eines - beide verloren zum Auftakt nach der Winterpause gegen Kellerkind Röthlein zu Hause mit 1:2. "Es war schon ein bisschen unglücklich. Das Spiel war kampfbetont und wenig attraktiv. In der Abwehr haben wir zweimal so agiert, wie man es nicht unbedingt tun sollte, daraus resultierten dann die Elfmeter. Und vorne haben wir zu lange gebraucht, so dass der finale Pass nicht beziehungsweise zu ungenau kam. Es ist wie beim Boxen, das war der zweite Niederschlag.
Doch wir stehen wieder auf und kämpfen weiter", sagt SV-Coach Rüdiger Klug zur jüngsten 1:2-Niederlage in Unterspiesheim.

Gegen Geesdorf soll sein Team wieder auf Rhöner Tugenden zurückgreifen. Klug: "Wir brauchen eine angespannte Lockerheit, um einfach Fußball zu spielen. Zudem muss sich unsere Handlungsschnelligkeit erhöhen, damit wir in der Offensive Tore erzwingen. Geesdorf ist eine Topmannschaft mit starken Individualisten. Da gilt es im Zentrum kompakt zu stehen und den Gegner von der eigenen Box wegzuhalten. Ich hoffe, dass wir alles in die Waagschale werfen, um die drei Punkte in Riedenberg zu lassen." Wie es geht, zeigten die Grün-Weißen, die sich derzeit voller Kaderstärke erfreuen, im Hinspiel, als sie mit einer ausgeklügelten Kontertaktik alle Zähler aus Geesdorf entführen konnten.

TSV Güntersleben - TSV Münnerstadt.
"Wir haben wieder unser momentan typisches Gesicht gezeigt und nach dem guten Spiel in Gerolzhofen ein schlechtes folgen lassen", ärgerte sich Adrian Gahn nach dem 0:1 seines TSV Münnerstadt (5./32) im Heimspiel gegen den TSV Forst. Sieht man es positiv, stünde nach dem Gesetz der Serie einem Erfolg der Nägelsieder beim TSV Güntersleben (16./13) nichts im Wege, doch auch das Schlusslicht ließ aufhorchen, holte durch das 1:0 bei Abstiegsmitkonkurrent FSV Krum den vierten Saisonsieg und zeigte, dass man den Klassenerhalt noch lange nicht abgeschrieben hat. "Die Mannschaften aus dem hinteren Bereich der Tabelle holen jetzt bei den schlechteren Platzverhältnissen ihre Punkte, weil sich technisch versiertere Teams mit ihrer Spielweise im Moment nicht so durchsetzen können und den Kampf möglicherweise nicht entsprechend annehmen. Güntersleben will in der Bezirksliga bleiben und so kämpferisch werden sie auch spielen", mahnt der Mürschter Coach seine Jungs zur Vorsicht. Gegen Forst blieb im ersten Durchgang vieles Stückwerk. Gahn: "Da war zu wenig Bewegung drinnen. Wir waren ideenlos und lethargisch. Erst nach der Pause stimmte die Körpersprache. Und das Chancenverhältnis sprach ja klar für uns." Doch im Moment werden die Dinger vorne einfach nicht reingemacht. Bestes Beispiel Philipp Müllers verschossener Elfmeter samt Nachschuss in der Nachspielzeit. Deutlich zu spüren war das Fehlen der Offensivkräfte Fabian May und Niklas Markart, die beide auch für die Partie in Güntersleben fraglich sind. Zudem fehlt Tobias Kröckel urlaubsbedingt.

FC Fuchsstadt - DJK Dampfach.
Mit der Überraschungsmannschaft der letzten beiden Spieltage bekommt es der FC Fuchsstadt (3./33) am Sonntag auf dem heimischen Kohlenberg zu tun. Gegner DJK Dampfach kanzelte nach der Winterpause auswärts erst Wiesentheid mit 7:1 ab, um jüngst dem souveränen Tabellenführer Unterpleichfeld beim 1:1 die Zähne zu zeigen. Und das, obwohl der bisherige Coach Reinhold "Asti" Müller wegen mangelnder Einstellung einiger Kicker zum Ende der Vorbereitung die Brocken hinwarf. Mit Interimscoach Stefan Stretz konnte sich die DJK nun schon ein größeres Polster zu den Abstiegsplätzen schaffen und auch Fuchsstadts Coach Dirk Züchner hat vor dem Kontrahenten Respekt. "Dampfach hat eine gute Serie. Ich habe mich über Wiesentheider Kollegen informiert, die mir von einer starken Dampfacher Mannschaft berichteten. Und wir hatten ja im Hinspiel selbst große Probleme gehabt. Aber diesmal spielen wir zu Hause und wollen, ja müssen eigentlich gewinnen, um vorne mit dran bleiben zu können."

Im Spitzenspiel in Oberschwarzach hätte es fast geklappt mit einem Dreier, lediglich fünf Minuten fehlten da den Fuschtern zum Sieg. "Mit dem Punkt sind wir am Ende zufrieden, auch wenn die Entstehung des Gegentores natürlich ärgerlich war. Allerdings hat man bei Oberschwarzach gesehen, dass sie schon zwei Spiele mehr auf dem Buckel hatten. Sie wirkten spritziger", konnte Züchner mit dem Remis gut leben. Mit Andreas Graup, der seine Rotsperre abgesessen hat, hat der FC-Übungsleiter wieder eine Offensiv-Option mehr. Etwas Sorge bereitet das lädierte Knie von Tobias Bold. Ansonsten sind alle Mann an Bord.