TSV Steinach - FC Reichenbach 2:2 (1:0). Tore: 1:0 Christopher Dünisch (37.), 1:1 Johannes Katzenberger (62.), 1:2 Simon Trägner (66.), 2:2 Aaron Friedel (74.). Gelb-Rot: Felix Back (87., Steinach).

Der Spielausgang entsprach dem Geschehen in einer intensiven Partie mit neun gelben Karten, die in Wolfgang Schubert (Untereßfeld) einen souveränen Leiter hatte. Die Gastgeber verzeichneten nach einer Viertelstunde bei einem Kopfball von Maximilian Hein nach Flanke von Fabian Rottenberger eine erste Gelegenheit, mussten davor und im weiteren Verlauf der Partie aber feststellen, dass die Teutonen durch frühes und laufintensives Pressing Sand ins Mittelfeldspiel streuten. Weder TSV-Coach Michael Voll noch Joshua Jung vermochten wie gewohnt die Fäden zu ziehen, der Gast setzte immer wieder Nadelstiche. Dabei strich ein Kopfball von Patrick Hergenröther nach Freistoßflanke von Julian Hergenröther knapp am Tor vorbei. Mit einem seiner wenigen flüssigen Kombinationen gelang dem Aufsteiger die Führung: Nach einem Schuss von Rottenberger musste FC-Goalie Eric Reß das Leder prallen lassen, der aufgerückte Verteidiger Christopher Dünisch staubte ab.

Teutonen geben Gas

Nach dem Seitenwechsel forcierten die Reichenbacher das Tempo. Der Kopfball des eingewechselten Dominik Reiter nach Hereingabe von Johannes Katzenberger war noch zu unpräzise angesetzt (49.). Für den Ausgleichstreffer sorgte Katzenberger selbst, der nach einem Pass von Simon Trägner seinem Gegenspieler Felix Back entwischte und die Kugel überlegt ins lange Eck schlenzte. Vier Minuten später musste TSV-Keeper Franz-Xaver Rosshirt die Kugel schon wieder aus dem Netz holen, nachdem eine Freistoßflanke von Christoph Hillenbrand vom sträflich alleingelassenen Simon Trägner mit dem Kopf verlängert wurde. Den möglichen Ausgleich verpasste wenig später Voll nach Querpass von Fabian Schäfer. Beim nächsten Angriff gelang dies aber, als nach einem gewonnenen Zweikampf im Mittelfeld Jung den eingewechselten Aaron Friedel steil schickte, der Reß keine Abwehrchance ließ. Die Schlussphase war von Hektik geprägt, der Rat eines TSV-Fans, "die Spieler sollten sich die Luft zum Laufen aufheben und nicht fürs Meckern vergeuden", sollte zukünftig unbedingt befolgt werden. sbp