TSV Röttingen - TV Bad Brückenau 3:1 (25:2, 24:26, 25:23, 25:22).
Erstmals mit Alexander Melser, der vom TV/DJK Hammelburg zurück an die Sinn wechselte, starteten die Rhöner verheißungsvoll in die Begegnung dank der Aufschlagserie von Stefan Winkler zum 6:1. Aber danach waren gute Aktionen eine echte Rarität im Spiel der TV-ler, die konsequenterweise den Satz abgaben. Trainerin Maika Herbert reagierte, brachte Michael Müller und Oliver Kaul ins Spiel, die für mehr Stimmung auf dem Feld sorgen sollten. Eine Maßnahme, die mit dem knappen Satzgewinn Früchte trug, auch wenn das Spiel auf überschaubarem Niveau blieb. Allerdings kippte die leichte Stimmungssteigerung schnell wieder. Beim schier aussichtslosen Spielstand von 14:23 brachten Daniel Mun und Matthias Jost mit druckvollen Aufschlägen ihr Team zurück ins Spiel (23:24), ehe die Gastgeber den letzten Punkt in diesem Satz machten. Im vierten Abschnitt verstand Maika Herbert die Welt nicht mehr. Wieder hatte sich ihre Mannschaft einen deutlichen Rückstand eingehandelt (9:18), und wieder kämpften sich die Rhöner zurück ins Match, um nach einem Kräfte raubenden Spiel abermals den Satz und damit das Spiel zu verlieren.

TV Bad Brückenau - TV/DJK Hammelburg 1:3 (10:25, 25:18, 21:25, 19:25).
Maika Herbert hatte gehofft, das Spiel gegen Röttingen als das schlechteste der Vorrunde schnell abhaken zu können. Ein Trugschluss, denn die Leistung ging noch ein Stück tiefer in den Keller, vor allem im desaströsen ersten Satz. Abermals wurde rochiert, und zwar mit Mittelblocker Matthias Jost auf der Außenposition. Endlich schien das Brückenauer Spiel zu funktionieren. Auch weil Zuspieler Matthias Schulz seine Angreifer regelmäßig in Szene brachte. Der proppere Satzerfolg konnte allerdings nicht veredelt werden, zu schwach geriet die Performance in den nächsten beiden Durchgängen, in denen die Saalestädter die klar bessere Mannschaft stellten. Die dritte Mannschaft des TV/DJK hatte auch im Spiel gegen den Gastgeber überzeugen können mit einem Tiebreak-Sieg nach 0:2-Rückstand. Derweil betrieb Maika Herbert Ursachenforschung. "Zur schlechten spielerischen Leistung kam leider auch fehlender Teamgeist dazu, was mich persönlich enttäuscht hat. Daran muss in der Rückrunde dringend gearbeitet werden."

VfL Volkach II - TSV Münnerstadt II 3:0 (25:19, 25:11, 25:11).
Trainer Uwe Knipping verzichtete aus disziplinarischen Gründen auf nahezu die komplette Stammformation und trat mit seinen Routiniers zum Auswärtsspieltag an. Während Zuspieler Richard Fix seine Außenangreifer Markus Seelbach und Joachim Wohlfromm anfangs noch gekonnt in Szene setzen konnte, brach man im zweiten und dritten Satz ein. Besonders hervorzuheben ist hierbei allerdings noch die Leistung von Libero Ralf Hein, ohne den das Ergebnis noch deutlicher ausgefallen wäre.

TSV Münnerstadt II - SV Gaukönigshofen 0:3 (26:28, 22:25, 18:25).
Im zweiten Spiel hielt man deutlich besser mit. Insbesondere Thomas Ankenbrand und Andreas Heidenreich konnten sich immer öfter entscheidend durchsetzen. Die Youngsters, Michi Meder und der südkoreanische Austauschschüler Tom Lee Pong wirkten in vielen Situation ein wenig abwesend, lassen aber für die Zukunft auf mehr hoffen. Trainer Uwe Knipping war mit der Leistung in diesem Spiel zwar zufrieden und bedankte sich auch für die Unterstützung der Mattenwagencrew (Fans), es blieb jedoch nichts Zählbares für die Münnerstädter, die nun gegen den Abstieg kämpfen müssen.