ERV Schweinfurt - EC Bad Kissinger Wölfe.
Zum Auftakt der Zwischenrunde treffen die Kissinger Wölfe am Sonntag gleich auf die Mighty Dogs aus Schweinfurt. "So ein Auftaktspiel ist sehr wichtig, aber wir haben noch nicht alle Neuzugänge an Bord", sieht Wölfe-Boss Vassili Ledin sein Team ebenso als Außenseiter wie Spielertrainer Mikhail Nemirovsky, der für dieses Spiel noch gesperrt ist. Dafür steht Alexander Andrusovich wieder zur Verfügung. Was die angekündigten Neuzugänge betrifft, wollte "Nemo" noch keine Namen nennen. "Da müssen einige Formalitäten erledigt werden ", sagt der Wölfe-Trainer.
"Fest steht, dass Roman Nikitin für Toms Tilla aufläuft, der bei seiner hoch schwangeren Frau bleibt, um bei der Geburt dabei zu sein", verrät Vassili Ledin.
Sicher ist auch, dass Eugen Nold vom ESC Haßfurt kommt, wo er für die Abstiegsrunde gar nicht mehr im Kader steht. "Er wechselt zum EC Bad Kissingen", bestätigte der sportliche Leiter der Haßfurter, Martin Reichert. Grund ist eine Anfrage des Ligarivalen bei Nold selbst, worüber Reichert "sehr enttäuscht" ist. "Normalerweise sprechen erst die Vereine untereinander, wenn sie einen Spieler verpflichten oder abgeben wollen. Erst recht als Nachbarverein." Kissinger Verantwortliche unterhielten sich nach Reicherts Angaben zunächst jedoch erst mit dem Haßfurter Angreifer, der nach dem Derby-Sieg in Schweinfurt dann Reichert über seine Absichten informierte. Dieser sprach zum einen von einer "sportlichen Schwächung" und zum andern von "Enttäuschung, auch innerhalb der Mannschaft". Der Haßfurter Eugen Nold trug bereits in der Saison 2012/2013 14 Mal das Trikot der Wölfe. In Haßfurt war Nold mit zwölf Treffern der beste Torschütze in der bisherigen Saison.
Vassili Ledin legt Wert auf die Feststellung, dass er ein sehr gutes Verhältnis zu den Haßfurtern habe. "Wir sind in dieser Saison keine Konkurrenten mehr", wirbt der Kissinger Präsident für Verständnis auch für den Spieler. "Er kann jetzt um den Aufstieg mitspielen, dass ist sicher reizvoller als Abstiegskampf. Wir mussten auch schon schmerzliche Abgänge verkraften", erinnert Ledin an den Wechsel von Roman Göldner zum Ligakonkurrenten nach Amberg. "So ist das, Spieler kommen und gehen."
Mikhail Nemirovsky hat für das Spiel im Schweinfurter Icedome also einiges an Offensiv-Power im Kader. Er hofft zudem, dass Paul Schmelzer kommt und in der Zwischenrunde häufiger zur Verfügung steht. Schweinfurts größten Vorteil sieht er auf der Position des Torhüters. Zum wiederholten Mal schwärmte er von Benni Dirksen, mit dem er gemeinsam für die Schweinfurter in der Oberliga spielte. "Er ist ein ganz besonderer Goalie." Doch mit Michael Gundelach im Tor müssen und wollen sich die Kissinger nicht verstecken. "Er spielt super bei uns, passt auch menschlich und ist ein sehr lustiger Typ. Ich habe ihm schon gesagt, er soll sich in Hollywood als Schauspieler bewerben."
Wölfe-Präsident Ledin bedankt sich ganz herzlich bei der Stadt Bad Kissingen für die Unterstützung in der laufenden Saison. "Man hat uns sehr viel geholfen."
Mikhail Nemirovsky und Vassili Ledin betonen, dass sie mit den Wölfen unter die Top-Vier kommen und sich so für die Aufstiegsrunde qualifizieren wollen. Das erste Heimspiel der Zwischenrunde haben die Kissinger am Sonntag, den 3. Januar, gegen den EV Fürstenfeldbruck, der als Dritter der Landesliga Süd ebenso wie der Zweite ESC Vilshofen zu den Kontrahenten der Wölfe zählt.


Spielplan der Wölfe

27. Dezember, 18 Uhr:
ERV Schweinfurt - EC Bad Kissingen
3. Januar, 18 Uhr:
EC Bad Kissingen - EV Fürstenfeldbruck
6. Januar, 19.30 Uhr:
EC Bad Kissingen - ESC Vilshofen
10. Januar, 18 Uhr:
EC Bad Kissingen - ERV Schweinfurt
15. Januar, 20 Uhr:
EV Fürstenfeldbruck - EC Bad Kissingen

17. Januar, 18 Uhr:
EC Bad Kissingen - TSV Erding

22. Januar, 19.30 Uhr:
ESC Vilshofen - EC Bad Kissingen

24. Januar, 18 Uhr:
TSV Erding - EC Bad Kissingen

29. Januar, 20 Uhr:
ERSC Amberg - EC Bad Kissingen

31. Januar, 18 Uhr:
EC Bad Kissingen - ERSC Amberg