Auf Wunsch des Linksaußen wurde der Vertrag, der erst im April verlängert worden war, vorzeitig aufgelöst. Laut Geschäftsführer Eduard Mardian zieht es Bieger kurzfristig, schulisch bedingt, von Unterfranken in Richtung Baden-Württemberg, weswegen der Verein der Auflösung des Arbeitspapiers zustimmte.

"Wir wären sehr gerne mit Martin in die neue Drittliga-Saison gestartet, akzeptieren aber natürlich seinen Wunsch", bedauert Mardian den Abgang des flinken Außenspielers. Als Ersatz bevorzuge man laut des Geschäftsführers eine interne Lösung, halte aber auch für externe Möglichkeiten die Augen offen. Zuvor hatte der HSC auf dieser Position Felix Wolf verpflichtet. Das Eigengewächs kehrt nach zwei Jahren beim Bayernligisten DJK Waldbüttelbrunn bekanntlich zurück an die Saale.