SV Albertshausen - TSV Keilberg 2:4 (1:2). Tore: 0:1 Anna Prößler (1.), 0:2 Lisa Steigerwald (4.), 1:2 Vanessa Heinrich (27.), 1:3 Marie-Sophie Schäfer (57.), 2:3 Amelie Hagedorn (65.), 2:4 Danielle Schüssler (77.).
"Wenn wir am Anfang nicht geschlafen hätten, dann hätte das Spiel ganz anders laufen können. Wir haben das Spiel quasi schon in den ersten Minuten verloren", erklärte Albertshausens Trainer Philipp Heusinger. Seine Mannschaft war in den ersten Minuten nur körperlich anwesend. Nach den zwei Gegentoren wachte der SV auf und kam besser ins Spiel. In der zweiten Halbzeit waren die Frauen aus Albertshausen wieder am Drücker und spielten sich viele Chancen heraus. Doch wie immer folgte keine Belohnung. "Wir spielen super und kämpfen, sogar gegen Gegner, die viel höher stehen als wir. Nur am Ende stehen wir dann wieder mit leeren Händen da", erzählte Heusinger frustriert. Er hofft, dass seine Mannschaft in den letzten beiden Spielen noch einmal siegen kann, um den Abstiegskampf gegen den punktgleichen FV Dingolshausen zu gewinnen.

Spfrd Herbstadt - SV Langendorf 2:2 (1:0). Tore:
1:0 Melanie Reinisch (40.), 1:1 Paula Stapper (77.), 1:2 Christin Vierheilig (87.), 2:2 Ann-Kathrin Diller (89.).
"Endlich mal nicht unglücklich verloren!" Langendorfs Trainer Bernd Rose war mit dem Unentschieden gegen Herbststadt zufrieden. Obwohl er nur zwölf Frauen zur Verfügung hatte, da die zweite Mannschaft zur selben Zeit spielte, zeigten diese eine sehr gute Leistung. Rose hatte die Torhüterinnen getauscht. Mona Keupp, die schon einige Male für die zweite Mannschaft im Tor stand, übernahm an Stelle von Romina Sauerwein. "Sie hat ihre Sache gut gemacht. Da sie lange in der Innenverteidigung gespielt hat, läuft sie viele Bälle ab und hat den Strafraum einfach im Griff." Und eine weitere Spielerin hob der Trainer hervor: "Christin Vierheilig hat mal wieder ein überragendes Spiel und ein schönes Tor gemacht!"

FC Hammelburg - DJK Schondra 0:5 (0:2).Tore: 0:1, 0:2 Birgitt Klaus (11., 37.), 0:3 Sissy Martin (57.), 0:4 Birgitt Klaus (59.), 0:5 Nicole Brust (65.).
Ein klarer Sieg für Schondra, der laut Spielertrainerin Birgitt Klaus auch höher hätte ausfallen können. Hammelburgs Trainerin Stephanie Seidel ist trotzdem zufrieden: "Wir haben alles gegeben und gut dagegengehalten. Aber irgendwann gehen einem zu elft die Kräfte aus." Jetzt fehlt der DJK Schondra nur noch ein Punkt zur Meisterschaft, da nur Eibstadt noch die Chance hat, aufzuschließen. Beim direkten Vergleich hätte Schondra die Nase vorne. "Wir wollen gegen Karlstadt aber gewinnen, es wäre schön, wenn das klappen würde", gibt sich Birgitt Klaus hoffnungsvoll. pia

SpVgg Adelsberg II - SG Schönderling 2:2 (1:1). Tore: 0:1 Jana Schuhmann (41.), 1:1 Natascha Busch (42.), 2:1 Antonia Brönner (78.), 2:2 Isabell Koch (80.).
Von ihrem 13:0-Sieg aus der Hinrunde war Schönderling an diesem Wochenende weit entfernt. Die Spielgemeinschaft konnte sich vergangene Woche noch gegen den Tabellenersten durchsetzen. Das Spiel gegen den Tabellenvorletzten aus Adelsberg hätte also eigentlich wieder torreich werden können. Doch Trainer Maximilian Muth reiste mit einer sehr geschwächten Truppe an. Vier seiner Stammspielerinnen verweilen momentan im Urlaub. Als eine seiner elf Spielerinnen sich kurz vor der Halbzeit noch verletzte, musste die SG 45 Minuten lang zu zehnt dagegen halten. "Da wir personell so auf dem Zahnfleisch gelaufen sind, können wir mit dem Ergebnis wirklich zufrieden sein", sagte Muth.

MSV Modlos - FC Eibstadt 05 0:4 (0:2). Tore: 0:1 Tina Endres (33.), 0:2 Tina Fürst (40.), 0:3, 0:4 Laura Obernöder (66., 70.).
"Eibstadt war eine der stärksten Mannschaften, gegen die wir in dieser Saison gespielt haben", so Modlos' Trainer Lothar Schneider. Die Gäste aus Eibstadt waren überlegen, schneller und ballsicherer. Modlos hingegen kam in der ersten Halbzeit überhaupt nicht ins Spiel. Nach der Pause konnte sich Schneiders Mannschaft noch einmal aufraffen und war drauf und dran, das 1:2 zu schießen. Doch stattdessen fiel das 0:3. Für Trainer Lothar Schneider war es das letzte Spiel. Bei einer Besprechung für die kommende Saison stellte sich heraus, dass sich die Mannschaft frischen Wind wünscht. "Ich war jetzt drei Jahre dabei. Ich wäre auch noch für ein viertes Jahr Trainer geblieben, aber nur, wenn die Mannschaft zu 100 Prozent hinter mir gestanden hätte." Lothar Schneider kann auf eine lange Trainerkarriere zurückblicken, dementsprechend war dieses Ende nun doch etwas überraschend und frustrierend. Bei den letzten beiden Spielen der Modloser Damenmannschaft in dieser Saison wird er nicht mehr dabei sein.