Die Eishockey-Zeit ist noch nicht beendet. Während die Kissinger Wölfe den bayerischen Landesligameister gegen Klostersee ausspielen, kommt es am Samstag, 17. März, in Schweinfurt zu einer Neuauflage des Oldstargames. Vor einem Jahr fand das Benefizspiel zwischen ehemaligen Bad Kissinger und Schweinfurter Eishockeyspielern in der Kurstadt statt. Schweinfurt gewann damals mit 13:4. Zeit für eine Revanche. Denn obwohl laut Organisator Thomas Berndaner der Spaß im Vordergrund stehe, sagt er auch: "Der Ehrgeiz ist natürlich da. Letztes Jahr haben wir gewonnen, deswegen wird Bad Kissingen alles daran setzen, diesmal zu gewinnen. Aber wir werden das zu verhindern wissen."


Spiel für den guten Zweck

Spielbeginn ist um 17 Uhr in der Schweinfurter Eissporthalle. Der Eintritt ist frei, denn Berndaner wünscht sich viele Zuschauer: "Ich habe den Ansporn, zwischen 500 und 1000 Leute in die Halle zu bekommen, es ist schließlich für den guten Zweck." Vergangenes Jahr wurden die Einnahmen an die Lebenshilfe Bad Kissingen gespendet, dieses Jahr kommt ein Teil des Geldes der Kinderklinik im Leopoldina-Krankenhaus in Schweinfurt zugute, der andere Teil geht an die Regenbogenstation Würzburg.

"Auch wenn schon viele Ehemalige lange Zeit keine Schlittschuhe mehr angehabt haben, haben relativ viele Spieler zugesagt", sagt Berndaner. Für Bad Kissingen werden unter anderem Dennis Schmitt und Dimitri Trachimowitsch als Goalies, Christian Fischer, Matthias Pfleger, Ralf Schmitt, Sven Naumann, Eugen Dancov und Mike Hawkins auflaufen. Auch Martin Wosnik aus Amerika hat sich angekündigt, er verbindet das Benefizspiel mit einem Familienbesuch in der Heimat. Ferner werden sich Michael Grimm, Wolfgang Kratz, Andreas Happ, Horst Feuerfeil, Christian Keul, Ralph Heinrich, Michael Rosin, Manuel Potschka, Holger Buczynski, Alex Walter, Till Bergermann, Axel Bergermann und Philipp Wieber die Ehre geben. Für Schweinfurt laufen unter anderem Andreas Witti, Jens Schad, Artur Klos und natürlich Thomas Berndaner selbst auf.


15 Euro pro Spieler

Die Bad Kissinger sind den Schweinfurtern mit der Anzahl an Spielern zwar überlegen, "wir müssen aber den Altersunterschied ausgleichen", sagt Christian Keul von den Kissinger Oldstars mit einem Schmunzeln. 16 bis 17 wollen für Bad Kissingen spielen, bei den Schweinfurtern haben bisher zwölf bis 13 Spieler zugesagt. "Einer ist leider erkrankt", sagt Berndaner. Damit genügend Geld für den guten Zweck zusammenkommt, spendet jeder Spieler mindestens 15 Euro in den Topf. "Es wäre schön, wenn ein ähnlicher Betrag wie im letzten Jahr zusammenkommt", sagt Berndaner.