Eine überaus erfolgreiche Saison endete für die Kissinger Wölfe mit einer 3:5 (1:2, 1:1, 1:2)-Niederlage beim EHC Königsbrunn. Weil zeitgleich der EHC Klostersee in Erding gewann, hätte den Saalestädtern auch kein Sieg zum Erreichen der Playoffs um die Bayernliga-Meisterschaft gereicht. Mächtig gefeiert wurde derweil beim EV Füssen, der mit dem 7:4-Sieg in Miesbach den SC Riessersee in die Oberliga begleitet.

Feiern dürfen freilich auch die Unterfranken, die als Aufsteiger die Aufstiegsrunde erreichten, diese trotz Mini-Kader auf dem sechsten Platz beendeten. Schnell abgehakt war daher die finale Niederlage bei den ebenfalls stark dezimierten Brunnenstädtern, bei denen einmal mehr Donatas Zukovas zum Matchwinner wurde. Der Ex-Goalie der Wölfe bestritt übrigens sein letztes Spiel für Königsbrunn, das vor fast 500 Zuschauern schnell mit 2:0 führte, ehe Anton Seewald (16.) noch im Auftaktdrittel der Anschlusstreffer gelang. In den folgenden Abschnitten das selbe Spiel: Erst traf der Gastgeber, dann netzten die Kissinger Wölfe ein in Person von Roman Nikitin (31.) und Christian Masel (48.). Und bejubelten gar den - vermeintlichen - 4:4-Ausgleich. Den Stimmungs-Killer gab allerdings der Schiedsrichter, der auf Torraum-Abseits entschieden hatte. "Das kann es aber gar nicht gewesen sein, wenn der Goalie im Torraum liegt und der Schuss von außerhalb kommt", ärgerte sich Wölfe-Boss Michael Rosin. Mit ihrem fünften Treffer besiegelten die Königsbrunner die Niederlage der Unterfranken, die nach dem Spiel von ihren Fans dennoch gefeiert wurden.