Karl-Heinz Wolfstädter und seine Box-Abteilung der Würzburger Kickers hatten im Festzelt für das 34. Kiliani-Boxen angerichtet; die 1000 Zuschauer erlebten attraktiven und dynamischen Boxsport, emotionale Momente und harte Gefechte, alles mit Bad Kissinger Beteiligung.

Die Mannschaft der Würzburger Kickers hatte sich verstärkt mit Faustkämpfern vom Würzburger Boxteam Tommy und dem TSV Bad Kissingen. Gegen die Gäste des SV Berlin-Wedding gewann es am Ende mit 16:6.

Friedensohn mit Paukenschlag

Der Schwergewichtler Kai Friedensohn vom TSV sorgte für einen Paukenschlag. Er streckte seinen Berliner Gegner Imran Baziaev in der zweiten Runde mit einem Volltreffer nieder und landete den einzigen K.o.-Sieg des Tages. "Er ist eher ein Klopper, aber heute hat er die Taktik befolgt, mit den Händen wie mit den Beinen schnell zu agieren", kommentierte Trainer Edgar Feuchter den Triumph seines 21-jährigen Schützlings. "Kai hat Zukunft", attestierte Feuchter dem amtierenden Frankenmeister.

Auch die drei weiteren Bad Kissinger Boxer gaben jeweils eine gute Figur ab und agierten zur Zufriedenheit ihres Trainers. Insgesamt gelangen den vier Bad Kissinger Faustkämpfer drei Siege.

Den Eröffnungskampf bestritt Max Neb gegen den bärenstarken Al-Hassan (Berlin). Hassan schlug sehr schnelle Hände und setzte Max gehörig unter Druck. Der konnte aber druch eine sichere Deckung fast alles abwehren und mit seiner linken Schlaghand des Öfteren den Körper des Gegners empfindlich treffen. Das langte aber zum Schluss nicht. Neb verlor seinen Kampf kanpp nach Punkten.