Über Hertha BSC Berlin wird derzeit viel gesprochen. Schon allein deshalb, weil der Bundesligist Trainer Ante Covic beurlaubt und Jürgen Klinsmann als neuen Coach vorgestellt hat. Ein Münnerstädter ist mittendrin: Johannes Wolf absolviert seit September und noch bis Februar 2020 ein Praktikum in der Hertha-Geschäftsstelle. Der 30-Jährige bekommt viel mehr mit als nur den Trainerwechsel.

Herr Wolf, auf der Trainerposition hat sich bei der Hertha ja einiges getan. Sind Sie Jürgen Klinsmann schon begegnet?

Johannes Wolf: Ja, bei seiner Vorstellung im Verein durfte ich dabei sein. Persönlich hatten wir in den wenigen Stunden aber noch keinen Kontakt. Mein erster Eindruck von ihm macht mich optimistisch, dass sich durch ihn und seinen Stab einiges in die richtige Richtung entwickeln könnte auf der einen Seite strahlt "Klinsi" Gelassenheit und Sympathie aus, ohne aber den Fokus und ein ordentliches Maß an Bestimmtheit außer Acht zu lassen. Eine Lichtgestalt wie Klinsmann wird sicherlich auch meine Arbeit maßgeblich beeinflussen. Das Medieninteresse wird weitaus höher sein als ohnehin schon. Aber ich glaube, das kann dem Verein in der aktuellen Situation nur guttun.

Was genau machen Sie in der Geschäftsstelle der Hertha?