TSV Großbardorf - SpVgg Ansbach (Samstag, 14.30 Uhr)

Am Samstag startet die Fußball-Bayernliga und damit auch der TSV Großbardorf schon in die Rückrunde. 29 Punkte haben die Grabfeld-Gallier in der ersten Hälfte des Spieljahrs gesammelt. Trainer Dominik Schönhöfer bewertet die Leistung höher als die in der Vorsaison, als die Großbardorfer in der ersten Halbserie noch sechs Punkte mehr auf ihr Konto gebucht hatten.

"Am Montag und am Dienstag hatte ich zehn Spieler im Training", seufzt Schönhöfer und verweist auf mehrere auswärts beschäftigte Spieler und auf die lange Absenzenliste. Von der kann er vor der Partie gegen die SpVgg Ansbach zwar Maximilian Zang und Adrian Reith streichen, muss aber auch zwei neue Namen auf ihr notieren: Pascal Stahl und Jean-Bosco Makengo.
Stahl, mit sieben Treffern torgefährlichster Grabfeld-Gallier der Vorrunde, hat einen Muskelfaserriss im Leistenbereich erlitten und wird vor der Winterpause wohl nicht mehr zum Einsatz kommen können. Bei Makengo wurde laut Andreas Lampert, einem der sportlichen Leiter des TSV, eine Herzmuskelentzündung diagnostiziert.

Weil ja außerdem noch die Langzeitverletzten Marcel Wehr, Simon Voll, Stefan Piecha und Benjamin Freund fehlen, hat Schönhöfer mal wieder nur wenige Optionen bei der Zusammenstellung seiner Startelf. Denen, die spielen, vertraut Schönhöfer völlig. Die Ergebnisse bestätigen diese Einschätzung, seit sechs Partien ist Großbardorf unbesiegt.

Aufsteiger Ansbach hat in den 17 Partien der Hinrunde 19 Punkte gesammelt. Einen am ersten Spieltag gegen den TSV, 1:1 endete die Partie nach Toren von Dominik Zehe und Patrick Kroiß. "Wir hätten dort auch verlieren können", erinnert sich Schönhöfer an die 90 Minuten vor dreieinhalb Monaten und bezeichnet Ansbach als "enorm abgezockte Mannschaft, die eine brutale Qualität aufweist."