DJK Schwebenried/Schwemmelsbach - FC Fuchsstadt 1:1 (1:1). Tore: 1:0 Manuel Weißenberger (15., Foulelfmeter), 1:1 Andreas Graup (37.).
Vor 400 Zuschauern teilten sich die Kontrahenten die Punkte, was laut FC-Coach Martin Halbig zwar letztlich in Ordnung ging, "wir hätten aber gerade aufgrund guter Möglichkeiten in der zweiten Halbzeit aber auch gewinnen können". Für beide Teams ging es nicht nur um die drei Punkte, sondern aufgrund des Derby-Charakters auch ums Prestige. Davon zeugen auch die zehn gelben Karten, die ebenfalls "brüderlich" geteilt wurden. Die "Füchse" bewiesen wie schon seit Wochen, dass sie in der Liga angekommen sind, so einfach wie im Hinspiel machten sie es den Schützlingen von Mario Schindler nicht. Diese gingen nach Foul von Marcel Plehn an Jens Rumpel in Führung, ihr für Strafstöße zuständiger Experte Manuel Weißenberger ließ seinem früheren Mannschaftskameraden Frank Fella keine Abwehrchance. Die erste Viertelstunde war von großer Hektik geprägt, wozu der Unparteiische sein Scherflein beitrug. So verlegte er nach Foul des DJK-Keepers Nikolas Herold am durchgebrochenen Simon Häcker den Tatort außerhalb des Strafraums, auf der Gegenseite entschied er nach einem sauberen Ball-Hinausgrätschen von Michael Emmer statt auf Eckball auf Freistoß.


Fein gemacht

Der Rückstand rief sofort die Gäste auf den Plan, die angetrieben von Simon Häcker und Simon Bolz sich eine leichte Überlegenheit im Mittelfeld erarbeiteten. Vorsicht war allerdings auch geboten, denn der junge Yannick Deibl erwies sich als brandgefährlich. Der Ausgleich von Andy Graup mit einem Heber über den etwas weit vor seinem Tor postierten Torwart nach einer Kopfballverlängerung von Häcker war jedenfalls nicht unverdient. In der Absicht, Revanche für die Hinspiel-Niederlage zu nehmen und unterstützt von vielen mitgereisten Fans, übernahmen die Kohlenbergler das Zepter, doch mit der Chancenverwertung haperte es. Die Führung hatte der eingewechselte Dominik Halbig auf dem Fuß, dem aber im Abschluss die Nerven ebenso versagten wie Andy Graup.

"Wir müssen einfach noch lernen, mit mehr Abgeklärtheit unsere Chancen zu nutzen, gerade in solchen Spielen, wo man nicht allzu viele Hochkaräter bekommt", so Halbig, der mit seiner Abwehrreihe sehr zufrieden war. Die Hausherren verzeichneten im zweiten Durchgang keine nennenswerte Gelegenheit, aufgrund des frühen Pressings sowie der hohen Laufbereitschaft der Halbig-Elf war der Spielaufbau bei der DJK doch sehr gestört. Beide Teams können mehr denn je zufrieden den letzten Saisonspielen entgegensehen.
Fuchsstadt: Fella - Seit, Emmer, Lieb, Bayer - Pfeuffer, Plehn, Häcker, Bolz (62. Halbig) - Feser, Graup (84. Reuß).