TV/DJK Hammelburg - TSV Eiselfing 2:3 (25:18, 25:19, 20:25, 20:25, 14:16).
Diese Niederlage wäre nicht nötig gewesen, da waren sich Damen-Coach Olli Möller und Abteilungsleiter Matthias Benner einig. Am Ende hat es wenigstens zu dem ursprünglich angestrebten Punktgewinn gegen den Tabellenzweiten gereicht.
In den ersten beiden Sätzen spielten die Gastgeberinnen wie aus einem Guss, auf allen Positionen hatten sie die bessere Antwort in einer insgesamt sehr ausgeglichenen Partie. Hammelburg lag stets in Führung, lange Ballwechsel begeisterten die Zuschauer. Der Mittelblock mit Christin Heim und Tabea Lang stand wie eine Eins. Die junge Truppe aus Eiselfing agierte zunächst aber insgesamt sehr aufgeregt, musste erst ins Spiel finden.
"Die waren eigentlich nicht abgezockt genug, das hätten wir nutzen müssen", trauerte Matthias Benner nach dem Spiel den möglichen Punkten hinterher.
Olli Möller sah im dritten Satz keinen Bruch im Spiel seiner Mädels, die Gäste wurden jedoch immer besser, ob in den Aufschlägen oder im Block, an dem die Saaledamen jetzt häufiger hängen blieben. "Da war bei uns irgendwie die Luft raus und die Konzentration ließ etwas nach," erklärte der Coach den Hänger. Die Sätze drei und vier gingen somit an Eiselfing, doch selbst im Tiebreak war noch ein Heimsieg drin und somit zwei Punkte. 8:7 führte Hammelburg da. "Letztlich hat uns wohl der Glaube an den Sieg gefehlt", analysierte Olli Möller nach der äußerst knappen Niederlage. "Der Sieg für Eiselfing war nicht unverdient, aber wir hätten ihn auch verdient gehabt", wollte der Trainer seinen Mädels keinen Vorwurf machen, obwohl ihn die Niederlage ärgerte. "Sie haben stark gekämpft, wir müssen aber künftig abgeklärter zu Werke gehen." Ob das den Saale damen am nächsten Samstag gelingt, wenn der souveräne Spitzenreiter VfL Nürnberg in Hammelburg auftaucht, bleibt abzuwarten. Zu verlieren haben sie in dieser Partie jedenfalls nichts.