TSV Grafing - Hammelburg Volleys (Samstag, 19 Uhr) Der 3:0-Sieg der abstiegsbedrohten Gothaer gegen Rüsselsheim war das einzige Spiel des vergangenen Wochenendes. Und sorgte vor allem bei den Teams des unteren Tabellendrittels für ein Gefühlsspektrum von Verunsicherung bis Verwunderung. Das Team der Stunde hatte erneut ein Ausrufezeichen gesetzt, rollt das Tabellenfeld seit Wochen von hinten auf und erhöht damit kurz vor Saisonende den Druck auf Teams wie Freiburg und eben auch Hammelburg. Für das Team von Headcoach Karl Kaden führt der Weg an diesem Wochenende ausgerechnet zum amtierenden Meister Grafing, der sich mit Eltmann ein heißes Kopf-an-Kopf-Rennen um die Meisterschaft liefert. Die Saalestädter müssen also durchaus mit hungrigen Bären rechnen und merken einmal mehr, wie wichtig der eigene Sieg gegen Mainz zu bewerten ist. Dass man gegen Grafing auf spielerische Exzellenz trifft, ist eigentlich nicht erwähnenswert, zieren den Kader der Gastgeber immerhin zahlreiche ehemalige Erstligaakteure vom TSV Herrsching. Und die Halle? Gefühlt ist die Spielstätte der Oberbayern immer viel zu dunkel, aber eben auch nachweislich immer gut gefüllt und ein echter Hexenkessel. Nur drei Spiele haben die Oberbayern in dieser Saison verloren: gegen Eltmann und gleich zweimal gegen Rüsselsheim, also jenes Team, welches zuletzt gegen Gotha verlor und das die Hammelburger zu ihrem letzten Heimspiel in zwei Wochen empfangen.