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Hammelburg
Volleyball

Hammelburg Volleys sind zurück auf der Erfolgswelle

Ein tolles Spiel für die Zuschauer, ein anstrengendes für die Trainer war das 3:2 der Hammelburg Volleys bei der TG Mainz-Gonsenheim. Einige Akteure trugen dazu besonders bei.
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Den Ball im Blick haben die Hammelburg Volleys (von links) Moritz Rauber, Adrian Zych und Moritz Zeitler. Bei Mainz-Gonsenheim reichte es zu einem 3:2-Tie-Break-Sieg. Foto: Dirk Rehmeier
Den Ball im Blick haben die Hammelburg Volleys (von links) Moritz Rauber, Adrian Zych und Moritz Zeitler. Bei Mainz-Gonsenheim reichte es zu einem 3:2-Tie-Break-Sieg. Foto: Dirk Rehmeier

TG Mainz-Gonsenheim - Hammelburg Volleys 2:3 (25:22, 18:25, 25:19, 23:25, 11:15).

Die Hammelburg Volleys sind dank eines glücklicheren Endes im Tie-Break bei der TG Main-Gonsenheim zurück auf der Erfolgswelle. Vorerst. TV/DJK-Trainer Cornel Closca sprach von einer "jungen Mannschaft mit viel Potenzial und Schwankungen ohne Ende" - und meinte dabei beide Teams. Denn auch die Mainzer hätten wie Hammelburg viele noch nicht so erfahrene Akteure in ihren Reihen. Das spiegelte auch der Verlauf des Spiels reichlich wider.

Im 1. Satz lagen die Hammelburger schon mit 11:15 vorne, hatten das Spiel offensichtlich im Griff. Doch dann drehten die Gastgeber das Match mittels einer Angabenserie von Außenangreifer Alexander Krippes. Er machte fünf Punkte hintereinander: 16:15 aus TG-Sicht. Von da an ging bei den Hammelburg Volleys nicht mehr viel und sie mussten den Satz abgeben.

Der 2. Satz verlief zunächst ausgeglichen, bis zum 7:7. Dann brachte Oscar Benner mit einer Angabenserie die Hammelburger mit 10:7 in Front. Mit einer 16:12-Führung gingen die Gäste in die zweite technische Auszeit. Und gaben den Vorsprung nicht mehr her.

Im 3. Satz berappelten sich die Mainzer wieder und entschieden ihn eindeutig für sich. Durch eine Serie von drei Aufschlägen gelang den Gastgebern zunächst die 11:8 Führung. Und sie erschmetterten sich kurz darauf mit einer weiteren Serie von drei Aufschlägen eine vorentscheidende 14:9 Führung.

Im 4. Satz lagen die Hammelburger 12:16 hinten, schienen das Spiel verloren zu haben. Doch dann brachte eine Serie von drei Punkten sie wieder auf 15:16 heran; das Spiel war wieder offen. Die Volleys gewannen den Satz dann sogar knapp mit 23:25, was den Tie-Break bedeutete. Cornel Closca hob hier besonders Zuspieler Hannes Krochmann hervor, der vor allem Benner und Moritz Rauber gut in Position brachte.

Im finalen Tie-Break setzte Hammelburgs Trainer wieder auf seinen Trumpf Laurentiu Vinatoru. Seine Ruhe und Erfahrung sollte "mit mehr Druck im Aufschlag" den Sieg bringen. Das Kalkül ging auf. Die Volleys spielten sich einen Zwei- bis Drei-Punkte-Vorsprung heraus, den sie relativ sicher ins Ziel brachten.

Trainer Closca freute sich hinterher, dass er alle elf mitgenommenen Spieler auch eingesetzt hatte. Nun hofft er, dass seine Mannschaft demnächst gegen favorisierte Karlsruher mit der nötigen Konzentration und Stabilität auftreten. Die Leichtigkeit, der Spaß am Volleyball, seien zuletzt gegen Mimmenhausen und auch in Frankfurt etwas dem selbst erzeugten Druck gewichen. Auch insofern sei der Auswärtssieg bei Mainz-Gonsenheim ein sehr wichtiger gewesen.