TSV Grafing - TV/DJK Hammelburg 1:3 (22:25, 25:20, 15:25, 21:25).

Damit hatte Hammelburgs Trainer Cornel Closca nicht gerechnet: Seine Volleys hatten eine lange Busfahrt mit vielen Staus und steifen Beinen hinter sich. Daher hoffte der Coach zumindest auf ein gutes Spiel und einen Punkt gegen favorisierte Grafinger. Dass seine Jungs so flüssig aufspielen und drei Zähler mitnehmen würden, überraschte ihn doch sehr. Dafür gab es einen speziellen Grund.

Unter der Woche hatte Closca bis zum Erbrachen Aufschläge üben lassen. Eine Maßnahme, die sich auszahlte. Von Beginn an setzten die Hammelburger erfahrene Grafinger über die Spieleröffnung unter Druck. Vor allem Oscar Benner servierte sehr variabel. Und auch Moritz Rauber zeigte neue Stabilität im Aufschlag.

Einer, der wie die Grafinger insgesamt mit dem druckvollen Spiel der Gäste schlecht zurechtkam, war ein Ex-Hammelburger: Henning Schulte spielte von Beginn an, wurde aber noch im 1. Satz ausgetauscht, kam erst im 3. Abschnitt wieder ins Spiel. Relativ sicher fuhren die TV/DJKler den 1. Satz heim.

Wie wichtig der Aufschlag an diesem Tag war, zeigte sich in Satz 2. Da leisteten sich die Hammelburger ein paar Fehler in der Angabe zu viel - und ließen Grafing zurück ins Spiel kommen. Die Gastgeber gewannen dann auch diesen Satz.