Hammelburg Volleys - TuS Kriftel 3:2 (23:25, 25:19, 22:25, 25:23, 19:17).

Hallensprecher Oliver Wendt appellierte vor dem Heimspiel gegen Aufsteiger Kriftel in Donald-Trump-Manier an Team und Publikum: "Make our 'Wohnzimmer' great again" (extrem frei übersetzt: Macht die Saaletalhalle wieder zur Heimfestung). Das gelang. Auch wenn die Hammelburg Volleys in einem turbulenten Spiel fünf Sätze und viel Glück brauchten.

Luca Dierks oder Janick Sill: Wen würde Trainer Cornel Closca als Mittelblockers spielen lassen? Das war die Frage vor dem Match. Die Antwort: beide. Wobei Sill begann und insgesamt mehr Spielzeit bekam, als der aus einer Verletzung kommende Dierks. Dafür fehlte Nils Rehmeier erkältet. Oscar Benner ging geschwächt aufs Feld.

Im 1. Satz gerieten die Hammelburg Volleys gegen den Aufsteiger auch durch Pech in Rückstand (3:6), kämpften sich zurück und legten vor. Mit Moritz Zeitlers Dusel-Angabe-Ass mit Netzroller zum 9:7 schien der Satzgewinn auf den Weg gebracht. Denn die Volleys fanden immer eine Antwort, wenn Kriftel sich heranarbeitete; sie hielten immer mindestens einen Zwei-Punkte Vorsprung.

Bis zum 20:17. Da brachte Kriftels Felix Blume eine stolze Sechs-Punkte-Aufschlagserie durch. Die Angaben waren hart, ja. Doch die Hammelburger schlugen oder blockten den Ball ins Aus oder das eigene Feld.