TV/DJK Hammelburg II - TSV Neunkirchen a.B. 3:0 (25:13, 25:16, 25:22).
Die reguläre Saison beendete der Gast aus Neunkirchen immerhin mit 15 Siegen und nur einer Niederlage. Schon beim Einspielen wurde klar, dass auf die Saalestädter im ersten Spiel ein Gegner wartete, der eine gesunde Mixtur aus Erfahrung und jugendlicher Dynamik mitbrachte. Hoch konzentriert startete Hammelburg, setzte die taktische Marschroute - mit druckvollen Aufschlägen erst gar kein Angriffsspiel bei den Gästen zuzulassen - perfekt um. Auch im zweiten Durchgang begannen die Hammelburger konzentriert. Aus einer guten Annahme um Libero Phillip Schäder setzte Christian Schäder seine Angreifer ein ums andere Mal gekonnt in Szene. Im dritten Satz erreichten auch die Gäste Betriebstemperatur, ein Kopf-an-Kopf-Rennen entwickelte sich. Erst als es den Gastgebern gelang, einen Vier-Punkte-Rückstand zu egalisieren, war der Widerstand von Neunkirchen gebrochen.

TV/DJK Hammelburg II - TV Erlangen 1:2 (15:25, 32:24, 9:25).
Nachdem auch der TV Erlangen sein erstes Spiel gegen Neunkirchen mit 3:1 gewonnen hatte, kam es zu einem echten Endspiel um den Aufstieg zur Landesliga Nord-West. Ziel der Saalestädter war es, ihre Gegenüber mit ebenso viel Druck erst gar nicht zu ihrem variablen Angriffsspiel kommen zu lassen. Dies klappte aber nur bedingt und so durchbrachen die Schnellangriffe der Erlanger zu oft den Hammelburger Block. Auf der anderen Seite gelang es den Gastgebern zu selten, sich gegen den starken Erlanger Block durchzusetzen. Dem Satzverlust folgte der für das gesamte Spiel dramatischste Durchgang: Obwohl man permanent einem Rückstand hinterherlief, schaffte es Hammelburg, zum 25:24 auszugleichen. Mehrfach wechselte die Möglichkeit, den Satz für sich zu entscheiden, hin und her. Leider endete der hochspannende Durchgang erst beim 34:32 zu Gunsten von Erlangen. Hammelburg gelang es im Anschluss nicht mehr, den zuvor knapp vergebenen Satzgewinn aus dem Kopf zu bekommen. Erlangen spielte entfesselt auf und entschied den dritten Durchgang deutlich für sich. "Alles in allem haben es die Gäste aus Erlangen verdient geschafft, ein weiteres Jahr in der Landesliga zu bleiben. Immerhin haben sie in der Vorsaison nur knapp die Relegation zur Bayernliga verpasst und wir haben ihnen zumindest im zweiten Satz einen tollen Kampf geboten", resümierte TV/DJK-Trainer Klaus Baden.