TSV 1876 Lengfeld - FC Fuchsstadt (Sonntag, 15 Uhr)

Durch die 1:3-Niederlage im Heimspiel gegen Frohnlach bei gleichzeitigen Siegen der Konkurrenz aus dem Tabellenkeller ist das Landesliga-Tableau im hinteren Bereich noch enger zusammengerückt.

"Verlieren verboten. Wir brauchen ein Erfolgserlebnis. Alles andere zählt nicht", sagt FC-Coach Martin Halbig vor der Reise zum TSV Lengfeld (15./26). "Gerade auswärts müssen wir jetzt was machen."

"Ich sage es immer wieder: Wir müssen an die Leistungsgrenze, weswegen wir unter der Woche das Training intensiviert haben. In Lengfeld gilt es, den Kampf anzunehmen."

Für den TSV indes zeichnet sich die Lage weitaus dramatischer ab. Von den letzten sechs Ligapartien verlor die Mannschaft von Trainer Michael Hochrein fünfmal ohne eigenen Torerfolg, konnte nur in Friesen (2:2) punkten. Ganz bitter waren die zwei Spiele nach der Corona-bedingten Pause gegen Schwergewichte der Liga. Einem 0:8 daheim gegen den Tabellenzweiten Alemannia Haibach folgte ein 0:6 beim unangefochtenen Spitzenreiter Vatan Spor Aschaffenburg.

"Wir dürfen uns von den Ergebnissen nicht blenden lassen. Ich bin mir sicher, dass es dort eine ganz enge Kiste wird. Lengfeld ist angeschlagen, sie wissen, um was es geht und sie haben auch gute Einzelspieler in ihren Reihen trotz der jüngsten Niederlagen", warnt Fuchsstadts Trainer. Lengfeld sitzt den Fuschtern mit nur drei Zählern Rückstand im Nacken.

Das Hinspiel konnten die Schwarz-Roten dank eines verwandelten Foulelfmeters von Dominik Halbig 1:0 gewinnen. Ob Halbig auflaufen kann, entscheidet sich kurzfristig. Hinter Steffen Schmidt, der vergangene Woche verletzt raus musste, steht ein Fragezeichen wie bei Tobi Barthel. Philipp Pfeuffer fehlt rotgesperrt.penk