Vor einem Doppelspieltag steht der TSV Bad Königshofen an diesem Wochenende: Nach dem Freitagsspiel (19 Uhr) beim TTC Schwalbe Bergneustadt geht es am Sonntag (15 Uhr) im drittletzten Heimspiel der Saison gegen den Double-Gewinner, den Deutschen Meister und Pokalsieger der vergangenen Saison TTF Liebherr Ochsenhausen. Dass der TSV bereits vor diesem Wochenende, sowohl theoretisch als auch praktisch, den Klassenerhalt für die nächste Saison gesichert hat, nimmt etwas Druck vom Kessel.

Seit 15. September stehen mit dem aus einer Verletzung zurückgekehrten Kilian Ort, mit dem aus Japan von einer WM-Quali zurückgekehrten Mizuki Oikawa sowie mit Bastian Steger und Filip Zeljko wieder einmal alle vier per Lizenz gemeldeten Spieler zur Verfügung. Bleibt jetzt nur noch die Frage, in welcher Verfassung sich das Quartett befindet, dem in dieser Formation, hätte man sie immer aufbieten können, wesentlich mehr als der derzeitige Platz 8 zuzutrauen gewesen wäre.

Weltklasse auf der anderen Seite

Das Hinspiel gegen Bergneustadt hatten die Königshöfer durch zwei Steger-Punkte gegen Paul Drinkhall und Alvaro Robles sowie den Sieg von Oikawa gegen Benedikt Duda mit 3:1 gewonnen. Mit erheblichen Revanchegelüsten des Tabellenfünften aus dem Oberbergischen Landkreis zwischen Köln und Dortmund ist zu rechnen. Mit Nationalspieler Duda (Bilanz 24:8) haben sie einen der erfolgreichsten Spieler der Liga in ihren Reihen. Er ist auf dem besten Weg, Nummer 4 im DTTB-Team bei Olympia 2020 zu sein und wird in der Weltrangliste an Nr. 48 geführt. An 66 steht der Engländer Paul Drinkhall. Selbst der dritte und vierte Spieler der Gastgeber stehen in der Weltrangliste vor dem besten Königshöfer (Oikawa, 91): Alvarao Robles (aus Spanien, 72.) und Alberto Mino Puga (aus Ecuador, 73.). Einen nicht zu unterschätzenden Vorteil sieht Kilian Ort auf Seiten der Bergneustädter: "Ihr Trainer Yang Lei ist auch Honorartrainer beim DTTB in Düsseldorf und für Basti und mich zuständig. Mizuki sieht er jeden Tag, so lange er will." Und von der Besetzung her: "Sie haben mit dem Rechts-Links-Händer-Doppel Robles/Drinkhall das beste der Liga. Sie wissen, dass sie nur zwei Einzel gewinnen müssen. Und dafür sorgt, wenn er gut drauf ist, Benedikt Duda allein."