FC Hammelburg - SV Römershag 0:7 (0:3). Tore: 0:1 Moritz Krohm (5.), 0:2, 0:3, 0:4 Paramveer Singh (10, 20., 50.), 0:5 Christian Fink (55.), 0:6 Viktor vom Bruck (65.), 0:7 Christian Fink (68.).
Ihre ersten Saisonzähler überhaupt holten die Römershager beim Gastspiel in Hammelburg. Bei einer Truppe, die damit weiter auf das erste Erfolgserlebnis wartet. Und vor der man dennoch den Hut ziehen muss - selbst bei einem Torverhältnis von 1:68 nach nur sechs Spielen. Denn die Saalestädter hatten in ihrem 15-er Kader gleich fünf Mädchen aufgeboten, die sich gegen die 14 Kerle aus der Rhön tapfer wehrten. Allen voran Torfrau Aimee Wagner, die zwar sieben Treffer kassierte, aber damit einen deutlich besseren Schnitt hatte als in den Spielen zuvor. Es sind diese kleinen Erfolgserlebnisse, die die Elf von Daniel Dost und Joachim Schaupp braucht, um nicht den Spaß am Sport zu verlieren ob der Chancenlosigkeit.

Es war halt unter dem Strich eine Zweiklassen-Gesellschaft, die sich da auf dem FC-Platz begegnete. Nur ein paar Minuten brauchten die Gäste für ihren ersten Treffer, erzielt per Direktabnahme von Moritz Krohm nach der hervorragenden Flanke von Paramveer Singh, der in der Folge nicht mehr zu stoppen war. Nur die Halbzeitpause verhinderte einen Hattrick des jungen SV-lers, der bei seinem ersten und dritten Streich den Doppelpass mit Viktor vom Bruck spielte und sich bei Tor Nummer zwei für dieselbe Variante mit Luca Schneider als Wandspieler entschieden hatte. Beim nächsten Römershager Treffer von Christian Fink verdiente sich Singh einen Assist-Punkt als Vorbereiter. "Paramveer ist mit seiner tollen Laufarbeit und Schnelligkeit immer bereit, den Sprint anzuziehen, spielt darüber hinaus aber auch sehr fair und mannschaftsorientiert", lobte SV-Trainer Harald Schütz seinen Stürmer. Das halbe Dutzend voll machte Viktor vom Bruck per Abstauber nach dem Pfostenschuss von Christian Fink, der schließlich zum Endstand traf mit seinem Power-Solo durch Hammelburgs Abwehr.

"Unser Spiel war gekennzeichnet von guten Kombinationen und gefälligem Spiel über die Flügel. Allerdings haben wir auch viele Chancen liegengelassen", sagte Harald Schütz, der die Rhöner zusammen mit Stefan Dobritz trainiert. Und der neben der guten Mannschaftsleistung auch angetan war von der Performance von Luca Schneider im defensiven Mittelfeld. "Er hat großartig das Offensivspiel über die Flügel eröffnet, aber auch im Zweikampf Übersicht bewiesen. Wenn wir in der Offensive etwas abgeklärter werden, sollten wir in dieser Saison noch das ein oder andere Spiel für uns entscheiden