Es war eine Toreflut, selbst für ein A-Klassen-Spiel ungewöhnlich: Bei der Begegnung TSV Volkers gegen SG Oberleichtersbach/Modlos (1:9) fielen zehn Treffer. Allein drei waren Eigentore. Live dabei war Florian Friebel, Torjäger der SGO. Er steuerte vier Tore zum Sieg seiner Farben bei. Grund genug, den 32-Jährigen zum Spieler der Woche zu küren. Im Interview berichtet der Brückenauer, der als Koch im Kurstift arbeitet, wie er das denkwürdige Match erlebt hat, was er mit seinem Verein vorhat und wer Otto-Wadi-Schmitt ist.

Florian, hast Du schon mal ein Spiel mit drei Gegentoren erlebt?

Florian Friebel: Tatsächlich noch nie in meiner Laufbahn. Und ich habe bereits mit sechs Jahren mit dem Fußball angefangen, also vor 26 Jahren.

Erzähl mal: Wie kamen die Eigentore zustande?

Also ich denke, unser Gegner hatte einen rabenschwarzen Tag. Wir sind gut ins Spiel gekommen und haben in der 2. Minute das 1:0 gemacht. Doch dann unterlief uns das erste Eigentor. Der Volkerser Markus Brust ist ja für seine langen Einwürfe bekannt. Nach so einem hat die Abstimmung in unserer Abwehr nicht gestimmt. Maxi Schmitt hat den Ball dann unglücklich mit dem Kopf ins Tor weitergeleitet. So was passiert.