Durch den offiziellen Abbruch der Handballsaison in Bayern wird es keine sportlichen Absteiger geben. Für das Frauenteam des FC Bad Brückenau bedeutet das: Auch in der kommenden Saison dürfen die Sinnstädterinnen in der unterfränkischen Bezirksoberliga an den Start gehen. Allerdings müssen sich die FClerinnen schon wieder auf die Suche nach einem Trainer begeben, denn Michael Pragmann, der eigentlich im vergangenen Jahr seinen Rücktritt verkündet hatte, wird in der bevorstehenden Spielzeit endgültig nicht mehr als Coach zur Verfügung stehen.

Zur Saison 2019/2020 war es dem FC Bad Brückenau trotz intensiver Suche nicht gelungen, einen Nachfolger für das Trainergespann Nadine und Michael Pragmann zu finden. So starteten die FC-Frauen zunächst ohne Übungsleiter in die Punkterunde, ehe nach einigen Spieltagen Maike Ditzel die Mannschaft interimsmäßig betreute, dann aber aus persönlichen Gründen ihr Amt wieder abgeben musste. "Maike Ditzel hat uns viele spielerische Sachen beigebracht und uns wieder als Team geformt", sagt Kreisläuferin Lena Übelacker.

So kam es, dass noch vor der Winterpause der alte Trainer auch wieder der neue war. "Ich wollte die Mädels auf keinen Fall hängen lassen, also habe ich mich dazu bereit erklärt, sie bis zum Saisonende zu übernehmen", blickt Michael Pragmann zurück. Der ein oder andere Gegner, wie der HSV Bergtheim oder die HSG Volkach, sollte im Verlauf der Spielzeit definitiv zu stark sein für die Sinnstädterinnen. Manche Spiele seien laut Pragmann aber mental zu früh aus der Hand gegeben worden. "So summierten sich die Niederlagen in Richtung Saisonende, und als Ergebnis stand der letzte Tabellenplatz zwei Spiele vor Saisonende fest."