Karlheinz Franz: Über drei Jahrzehnte lang tagtäglich mit Erich Schneider Zeitung gestalten zu dürfen, erachte ich im Nachhinein als ein großes Geschenk. Kein Tag ohne seine flotten Sprüche, kein Tag ohne Überraschungen. Hut ab, wie Enrico selbst unter größtem Zeitdruck präzise funktioniert hat wie ein Schweizer Uhrwerk. Über viele Jahre hinweg war Erich die Sportredaktion der Saale-Zeitung - in der Wahrnehmung nach außen wie nach innen. Gut möglich, dass die tägliche Arbeit mit uns der Jungbrunnen war und ist, der es Erich ermöglicht, seinen 85. Geburtstag in erstaunlicher körperlicher und geistiger Frische zu begehen. Weiter so - und herzlichen Glückwunsch, alter Junge!

Walter Bay: Seit mehr als 50 Jahren kennen sich Enrico und ich. Beim Kegeln waren wir vorwiegend Rivalen, beim Fußballspielen zusammen aber fast unschlagbar. Er stand meistens goldrichtig, um aus den perfekt gespielten Pässen die Tore zu machen. Von diesen gemeinsamen Erlebnissen schwärmt Enrico heute noch. Und weil das so war, gehörten wir meistens zu den Siegern. Der Sport hat ihn jung gehalten. Nach all den Jahren ist Enrico noch immer ein Freund, den ich sehr schätze und den ich sehr gerne unterstütze. Lieber Enrico, bleib wie du bist: sportbegeistert, weltoffen, charmant und ein alter Kämpfer. Herzlichen Glückwunsch von Deinem Walter.

Gerd Hartung: Seit vielen Jahren kenne ich Erich Schneider. Begonnen hatte die vertrauensvolle Zusammenarbeit, als er Sportreporter der Saale-Zeitung wurde und ich 1973 als Jugendspielgruppenleiter in den Dienst des BFV trat. Erich Schneider bevorzugte von Anfang an offene, kameradschaftliche Begegnung. Für die Belange der Kreisvereine setzte er sich jederzeit vorbildlich und hilfsbereit ein. Seine Arbeit verrichtete er stets mit großer Freude und Idealismus. Für diese überaus kollegiale und gemeinsame Zeit bin ich Erich Schneider sehr dankbar. Der Sport hat ihn jung gehalten. Zu seinem 85. Geburtstag wünsche ich ihm weiterhin beste Gesundheit, Wohlergehen und viel Glück.

Winfried Benner: Erich Schneider begleitet mich seit 1957 als Soldat und Sportkamerad. Er hat wesentlichen Anteil an meinen persönlichen Erfolgen im Sport auf Stadt- und Landkreisebene. Seine Verdienste wurden gewürdigt mit der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft des FC 1913 Hammelburg und des Sportkuratoriums, dem er seit 46 Jahren als Geschäftsführer ununterbrochen dient. Erich Schneider ist über den Fußball hinaus bekannt als Organisator des Hammelburger Weinfestes, der Kegelvergleichskämpfe und der geselligen AH-Veranstaltungen des TV/DJK Hammelburg und machte das Boule-Spiel salonfähig. Ich hoffe, dass ich weitere fünf Jahre mit Erich zusammenarbeiten kann.

Stephanie Brand: Hatte ich ein Glück. Gut zehn Jahre lang arbeitete ich in der Geschäftsstelle in Hammelburg - und stellte fest, dass der Erich nie schlecht gelaunt war. Egal wo wir ihn hinschickten, er hat uns alles besorgt. Und einen coolen Spruch hatte er auch immer auf Lager, wie: "Du taufrische Erbse". Da gab es immer was zum Lachen. Und wenn er mal nicht da war, was eher selten vorkam, hat einfach was gefehlt. Das Schönste waren jedoch unsere Weihnachtsfeiern in Hammelburg. Wir steckten ihn in ein Nikolauskostüm, gaben ihm einen Zettel mit geschriebenen Reimen in die Hand, und los ging die Show. Wir hatten einen Spaß. Der Erich ist und bleibt ein Phänomen.

Bernd Liebsch: Erich ist seit Jahrzehnten ein gern gesehener Gast und nimmt sich heute noch die Zeit, die Spiele der Hammelburg Handballer zu besuchen. Er verfügt über die Fähigkeit, allein durch die Nennung der Torschützen, Halbzeitstände und Endergebnisse einen spannenden Bericht über das Spiel zu verfassen. Wir freuen uns jetzt schon, Dich wieder in der neuen Handball- Saison begrüßen zu dürfen. Die Handballer wünschen Dir alles Gute zu Deinem 85. Geburtstag. Und bleib so wie Du bist. Herzliche Grüße: Dein "Junge".

Klara Werberich: Sein Schreibtisch stand ja damals zunächst im Schalterbereich der Geschäftsstelle der Saale-Zeitung. Im Kreis "seiner Mädchen" fühlte er sich wohl, während er im 1-Finger-System seine Schreibmaschine bearbeitete und lautstark kommentierte. Nach seinem Umzug eine Etage höher fehlte uns etwas, weswegen wir uns immer wieder gegenseitig besuchten. Legendär waren seine Erzählungen von früher, von der "drallen Magd beim Bauern" zum Beispiel. Oder sein Spruch, er müsse nach Züntersbach, um den Enkel "einzuhüten". Woran ich mich auch erinnere: Immer wenn ich Erich Erdbeeren, Tomaten oder Gemüse aus meinem Garten mitgebracht habe, war er happy.

Walter Karollus: Kennengelernt habe ich Erich im Jahr 1981 bei einem Zusteller-Fest in Hammelburg, wo ich als Anzeigenberater der Saale-Zeitung vor Ort war. Stets gut gelaunt war Erich einfach ein netter Kollege, der immer einen guten Spruch parat hatte. Obwohl wir in verschiedenen Abteilungen tätig waren, haben wir uns stets gut verstanden. Für Späße bei Festlichkeiten war er immer zu haben. Und seine Auftritte als Nikolaus und in der Faschingszeit waren nicht minder lustig. Ich wünsche Erich noch viele Jahre Gesundheit und Wohlergehen.