Man kann es als Showdown bezeichnen: Am letzten Spieltag der Tennis-Medenrunde in der Bezirksklasse 2 empfing die Herren-30 des FC Eltingshausen den SV Schwanfeld. Zwei bis dahin ungeschlagene Mannschaften, die den Meistertitel unter sich ausmachen wollten. Und es wurde extrem knapp. Nachdem je drei der sechs Einzel an Eltingshausen und Schwanfeld gegangen waren, brachten die drei parallel geführten Doppel die Entscheidung. Und zwar insbesondere die Begegnung Markus Schott/Björn Seidl gegen Schwanfelds Dominik Feser/Marco Forner.

Wie fünf der insgesamt neun Matches entschied sie sich erst im Tiebreak - zugunsten der Eltingshausener. Je eines der beiden anderen Doppel ging an eine der generischen Manschaften. Und so lautete der Endstand 5:4 pro FC ; seine Cracks waren Meister.

Aufstieg noch ungewiss

Ob damit ein Recht auf den Aufstieg in die Bezirksklasse 1 verbunden ist, steht nach Angaben von Sportwart Markus Schott noch nicht fest. Aus dieser Spielklasse waren die FCler vor der Runde erst abgestiegen.

Für Schott bedeutet die Meisterschaft einen Meilenstein einer Entwicklung im Team. So seien vor drei Jahren, als Folge des Tschuggimuggi-Cups, Sportler zur Abteilung gestoßen, die vorher mit Tennis nichts am Hut gehabt hätten. Als Teil der aktuellen Meister-Mannschaft nennt er da Marco Danz und Mario Wirth. Letzterer gewann alle seine fünf Einzel in der Medenrunde.

Im Team finden sich mit Mannschaftsführer Dominik Neugebauer, Sebastian Schübert und Björn Seidl aber auch Talent und einiges an Tenniserfahrung.